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Empfehlungen aus Kinder- und Jugendbücher

Mit dem Sturm um die Wette rennen
Simone Finkenwirth

Simone Finkenwirth

Mitarbeiterin bei stories!

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Wenn Sie das nächste Mal ans Meer fahren, sollten Sie unbedingt dieses fantastische Buch mitnehmen! Oder als Lektüre für danach, um all die Gefühle aufzuwecken, die man dort an einem stürmischen Tag alle erlebt.

Ich folge einem Geschwisterpaar, das sich an einem verregneten und stürmischen Tag am Meer auf den Weg macht. Wohin eigentlich? Irgendwohin. Zum Meer natürlich! Dieser Spaziergang hat es wahrlich in sich. Es gibt so viel zu sehen und zu beobachten. Die stürmische Gischt! Der blinkende Leuchtturm passt auf alles auf. Während sich die Welt auf der Insel zurückgezogen hat, die Straßen gespenstisch leergefegt sind, und selbst die Eisdiele geschlossen hat, laufen die beiden weiter bis es donnert und finster wird. Nun ist es doch an der Zeit, nach Hause zurückzukehren...

Dunkel sind die Bilder, aber nicht unheimlich. Sie fangen die Stimmung eines solchen unruhigen Tages am Meer perfekt ein. Doch am Ende geht die Sonne auf. Denn wir wissen ja alle: Nach dem Unwetter, Regenschauer, Sturm, folgt Helligkeit und Ruhe.

Ab 4 Jahren.

Mit dem Sturm um die Wette rennen

von Brian Floca

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Frühstücken
Simone Finkenwirth

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Selten hat Frühstück so viel Spaß gemacht wie mit diesem Bilderbuch, das die Jury beim Deutschlandfunk ebenso begeistert hat - deshalb zählt es zu den 7 schönsten Kinderbüchern im Mai. Voller Poesie und mit einem wirklich besonders feinen Pinselstrich hat Raquel Catalina die Gedichte von Alicia Bululü untermalt.

Schon der Anfang verfängt sich in meinen verschlafenen Augen:

"Ich frühstücke Geschwindigkeit / während ich träume / dass mein Glas Milch / auf mich wartet / in Ruhe, bis zum Mittagessen.

Es geht hektisch zu am Morgen, das kennen wir wohl alle. Auch wenn die Kleinen nicht aus dem Bett wollen "Verklebte Wimpern beim Sonnenaufgang / Noch fünf Minuten... / Wecker sei still!

Da kann man vor Wut auch mal den frischen Saft und das Hörnchen vergessen.

Das ist für mich eins der schönsten Bilderbücher, das ich je erlebt habe. Nicht nur, weil ich eine Poetin bin und mich in den Texten gut aufgehoben fühle. Die Autorin und Illustratorin öffnen vor uns ein facettenreiches Universum - das die Jahreszeiten miteinbindet und viele Gefühle von Violetta. Ich nasche vom Himbeerrot, tanze durch eine musikalische Szene, bis ich auf der nächsten Seite in der Stille versinke.

Ab 4 Jahren!

Frühstücken

von Alicia Bululú

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Die gelben Gummistiefel
Simone Finkenwirth

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Kürzlich habe ich mir beim Deutschlandfunk ausgezeichnete Bücher vom Juror Benno Hennig von Lange vorstellen lassen. Dieses hier ist eins davon! Und so eine Freude!

Isabel Pin zeigt uns, wie viele Geschichten in Regenstiefeln stecken können. Die Mama der Ich-Erzählerin überreicht sie ihrer Tochter und fügt hinzu: "Sie haben viel erlebt. Traurige Momente, aber auch gute Zeiten. Alles, was Leben so mit sich bringt."

So folgen wir den Gummistiefeln und den vorherigen Trägerinnen und Trägern. Entdeckt wurden die gelben Stiefel von Anna, die große Schwester der Erzählerin. Anna hat die Schuhe so sehr geliebt, dass sie die sogar am ersten Schultag tragen wollte. Und es wurde so, wie sie es sich erhofft hatte. Anna hatte mit ihren Stiefeln einen tollen ersten Tag und konnte neue Freundinnen gewinnen. Als Anna aus den Stiefeln herausgewachsen ist, erbt sie ihre Cousine Josie, die mit ihnen sogar ins Bett gegangen ist.

Was müssen das für wundersame Stiefel sein! Die will ich auch haben! Das ist mal eine tolle Geschichte über Nachhaltigkeit und darüber, wie wir alle verbunden sind. Nachmachen unbedingt erwünscht! Lassen Sie mich bitte unbedingt ihre Gummistiefel-Geschichten wissen!

Ab 4 Jahren.

Die gelben Gummistiefel

von Isabel Pin

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Evie und die Macht der Tiere
Simone Finkenwirth

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Matt Haig ist hierzulande vor allem unter den erwachsenen Lesenden bekannt. Lange schon schlummerte dieses Kinderbuch in meinem Regal. Nun habe ich es endlich aufgeschlagen und darf mal wieder sagen: Wer warten kann, der wird belohnt. So ist "Evie und die Macht der Tiere" eine lohnenswerte wie ganz besondere Lektüre für alle ab Neun und junggebliebenen Matt Haig-Fans.

Evie besitzt eine Gabe: Sie kann mit Tieren sprechen. Was cool klingt, wird dem Mädchen und ihrer Familie im Verlauf der Geschichte zum Verhängnis. Denn der Bösewicht Mortimer wird auf Evie aufmerksam. Und das ist überhaupt nicht gut.

Doch beginnen wir von vorn. Evie hört, wie die Schulhäsin Kahlo traurig denkt: "Eine, die einfach vorbeigeht. Ohne einen Gedanken an mich zu verschwenden." Also bleibt Evie stehen und wendet sich in Gedanken an Kahlo. Dabei erfährt sie, dass die Schulleiterin die Häsin aus dem Wald geklaut und hier eingesperrt hat. Evie mit ihrer großen Empathie kann diese Ungerechtigkeit nicht einfach stehen lassen, und lässt Kahlo frei. Zum großen Ärgernis der Schulleiterin. Danach muss Evie ihrem Vater versprechen, ihre Gabe nicht mehr einzusetzen. Was sie brav durchzieht - bis zu dem Tag, an dem sie ihrem Freund Ramesh im Zoo begleitet, und ein Junge ins Löwengehege fällt...

Ich liebe jede Seite in diesem Buch! Das ist einerseits dem Schreibstil des Autors und seiner Heldin zu verdanken. Aber auch die schönen Illustrationen von Emily Gravett bereichern die Seiten auf besondere Weise. Andererseits schätze ich kluge Botschaften wie diese: "Alles hängt mit allem zusammen. Nicht nur eine Großmutter mit ihrer Enkelin. Auch der Mensch mit dem Schimpansen und die Primaten mit den Hunden und Katzen. (...) Jedes Teilstück hängt von den anderen ab und fügt sich in sie ein. Und zusammengehalten wird alles durch eine gewaltige Energie."

Die Kraft, von der Evies Großmutter spricht, nennt sich Dawa. Diese gilt es, zu erkennen, dann kann Evie Großes leisten. Wird es der mutigen Heldin gelingen?

Evie und die Macht der Tiere

von Matt Haig

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Einfach Sunny
Simone Finkenwirth

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Wer noch im Winterblues steckt, sollte mit Sunny ein paar Stunden verbringen. Danach ist nichts mehr trüb, eher hell und erquickend. Maren Graf hat mit ihrem Kinderbuch eine erstaunliche wie mitreißende Heldin geschaffen, die gute Laune versprüht. Vor der ich mich zudem verneige, denn Sunny ist blind. Aber das fühlt sich nebensächlich an, denn das Mädchen geht trotzdem ihren Weg und ist leidenschaftliche Sachen-Sucherin.

Gleich zu Beginn stolpert sie über eine Sache. Wobei, nein, Ben, ist doch ein Mensch, der etwas sucht und sehr verzweifelt ist. Bis der Junge aber Klartext spricht, muss Sunny in ihrer Detektivart mehrere Anläufe unternehmen, denn Ben ist stumm wie ein Fisch. Aber Sunny lässt sich natürlich nicht unterkriegen, selbst nicht von den frechen Jungs ihrer neuen Schule.

Auch das ist bemerkenswert. Nicht nur, wie Sunny den Jungs entgegentritt. Nein, die Tatsache, dass sie von ihrer aktuellen Schule auf eine gewöhnliche wechseln will.

Ben blüht am Ende doch auf, verrät seiner neuen Freundin, was sich hinter dem Dings verbirgt und begibt sich mit Sunny auf eine spannende Spurensuche, bei der sie nicht nur andere Menschen treffen, sondern auch einen süßen Dackel namens Frodo.

"Einfach Sunny" ist eine packende Detektivgeschichte, die gleichwohl Mut und Einfallsreichtum ausatmet. Ganz besonders freue ich mich, dass es eine Fortsetzung geben wird und ich Sunny bald schon wieder treffen werde.

Altersempfehlung: Ab 8 Jahren.

Einfach Sunny

von Maren Graf

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Aali muss los
Simone Finkenwirth

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Lesen erweitert nicht nur den eigenen Horizont. Lesen bildet - vor allem durch das Einsaugen von fiktiven Geschichten geschieht die Wissenserweiterung eher spielerisch. So weiß ich erst nach diesem wundervollen und schön gestalteten Kinderbuch, dass ein Aal vier Leben hat.

Genau genommen sind es drei komplexe Verwandlungen, die ein Aal durchmacht. Vor so einer steht Aali, die sympathische Erzählstimme zu Beginn. Sein Kumpel Frank, eine loyale Brasse, fällt auf, dass Aali an dem Morgen so komische Augen hat. Aali indes spürt eine seltsame Unruhe und sagt: "Lass mal schwimmen." Am Ende haben wir - also Aali und ich - einen unglaublichen Weg zurückgelegt. Vom Nord-Ostsee-Kanal durch die Nordsee bis zur Sargassosee. Dabei haben wir allerlei schwimmende Wesen getroffen und Abenteuer erlebt.

Was führt Aali weg von seinem guten Kumpel? Warum schwimmt er so weit? Das löst dieses wissensreiche Kinderbuch auf hinreißende Art und Weise auf. Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich schreiben Hand in Hand, weben neben der Geschichte kleine Infoblöcke zum Aal mit ein. Nele Brönner hat dem Buch den passenden Pinselstrich gegeben. Und der mairisch Verlag hat gezaubert, denn wenn Sie durch die Seiten blättern, leuchten nicht nur ihre Augen so aalimäßig hell, auch die Nase schnuppert. Kann nicht genug bekommen von diesem tollen Papierduft.

So ist dieses Buch eine große Lesefreude für die ganze Familie! Altersempfehlung ab 7 Jahren, aber man kann durchaus schon jüngeren Geschwistern daraus vorlesen.

Ich danke meiner lieben Kollegin Sarah O'Connor, die mir dieses Buch in meine Hände gelegt und dabei mit leuchtenden Augen gesagt hat: "Das ist so ein großartiges Buch. Du wirst Aali lieben!"

Aali muss los

von Finn-Ole Heinrich, Dita Zipfel

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Einfach Sunny
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Wer noch im Winterblues steckt, sollte mit Sunny ein paar Stunden verbringen. Danach ist nichts mehr trüb, eher hell und erquickend. Maren Graf hat mit ihrem Kinderbuch eine erstaunliche wie mitreißende Heldin geschaffen, die gute Laune versprüht. Vor der ich mich zudem verneige, denn Sunny ist blind. Aber das fühlt sich nebensächlich an, denn das Mädchen geht trotzdem ihren Weg und ist leidenschaftliche Sachen-Sucherin.

Gleich zu Beginn stolpert sie über eine Sache. Wobei, nein, Ben, ist doch ein Mensch, der etwas sucht und sehr verzweifelt ist. Bis der Junge aber Klartext spricht, muss Sunny in ihrer Detektivart mehrere Anläufe unternehmen, denn Ben ist stumm wie ein Fisch. Aber Sunny lässt sich natürlich nicht unterkriegen, selbst nicht von den frechen Jungs ihrer neuen Schule.

Auch das ist bemerkenswert. Nicht nur, wie Sunny den Jungs entgegentritt. Nein, die Tatsache, dass sie von ihrer aktuellen Schule auf eine gewöhnliche wechseln will.

Ben blüht am Ende doch auf, verrät seiner neuen Freundin, was sich hinter dem Dings verbirgt und begibt sich mit Sunny auf eine spannende Spurensuche, bei der sie nicht nur andere Menschen treffen, sondern auch einen süßen Dackel namens Frodo.

"Einfach Sunny" ist eine packende Detektivgeschichte, die gleichwohl Mut und Einfallsreichtum ausatmet. Ganz besonders freue ich mich, dass es eine Fortsetzung geben wird und ich Sunny bald schon wieder treffen werde.

Altersempfehlung: Ab 8 Jahren.

Einfach Sunny

von Maren Graf

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Evie und die Macht der Tiere
Simone Finkenwirth

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Matt Haig ist hierzulande vor allem unter den erwachsenen Lesenden bekannt. Lange schon schlummerte dieses Kinderbuch in meinem Regal. Nun habe ich es endlich aufgeschlagen und darf mal wieder sagen: Wer warten kann, der wird belohnt. So ist "Evie und die Macht der Tiere" eine lohnenswerte wie ganz besondere Lektüre für alle ab Neun und junggebliebenen Matt Haig-Fans.

Evie besitzt eine Gabe: Sie kann mit Tieren sprechen. Was cool klingt, wird dem Mädchen und ihrer Familie im Verlauf der Geschichte zum Verhängnis. Denn der Bösewicht Mortimer wird auf Evie aufmerksam. Und das ist überhaupt nicht gut.

Doch beginnen wir von vorn. Evie hört, wie die Schulhäsin Kahlo traurig denkt: "Eine, die einfach vorbeigeht. Ohne einen Gedanken an mich zu verschwenden." Also bleibt Evie stehen und wendet sich in Gedanken an Kahlo. Dabei erfährt sie, dass die Schulleiterin die Häsin aus dem Wald geklaut und hier eingesperrt hat. Evie mit ihrer großen Empathie kann diese Ungerechtigkeit nicht einfach stehen lassen, und lässt Kahlo frei. Zum großen Ärgernis der Schulleiterin. Danach muss Evie ihrem Vater versprechen, ihre Gabe nicht mehr einzusetzen. Was sie brav durchzieht - bis zu dem Tag, an dem sie ihrem Freund Ramesh im Zoo begleitet, und ein Junge ins Löwengehege fällt...

Ich liebe jede Seite in diesem Buch! Das ist einerseits dem Schreibstil des Autors und seiner Heldin zu verdanken. Aber auch die schönen Illustrationen von Emily Gravett bereichern die Seiten auf besondere Weise. Andererseits schätze ich kluge Botschaften wie diese: "Alles hängt mit allem zusammen. Nicht nur eine Großmutter mit ihrer Enkelin. Auch der Mensch mit dem Schimpansen und die Primaten mit den Hunden und Katzen. (...) Jedes Teilstück hängt von den anderen ab und fügt sich in sie ein. Und zusammengehalten wird alles durch eine gewaltige Energie."

Die Kraft, von der Evies Großmutter spricht, nennt sich Dawa. Diese gilt es, zu erkennen, dann kann Evie Großes leisten. Wird es der mutigen Heldin gelingen?

Evie und die Macht der Tiere

von Matt Haig

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Aali muss los
Simone Finkenwirth

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Lesen erweitert nicht nur den eigenen Horizont. Lesen bildet - vor allem durch das Einsaugen von fiktiven Geschichten geschieht die Wissenserweiterung eher spielerisch. So weiß ich erst nach diesem wundervollen und schön gestalteten Kinderbuch, dass ein Aal vier Leben hat.

Genau genommen sind es drei komplexe Verwandlungen, die ein Aal durchmacht. Vor so einer steht Aali, die sympathische Erzählstimme zu Beginn. Sein Kumpel Frank, eine loyale Brasse, fällt auf, dass Aali an dem Morgen so komische Augen hat. Aali indes spürt eine seltsame Unruhe und sagt: "Lass mal schwimmen." Am Ende haben wir - also Aali und ich - einen unglaublichen Weg zurückgelegt. Vom Nord-Ostsee-Kanal durch die Nordsee bis zur Sargassosee. Dabei haben wir allerlei schwimmende Wesen getroffen und Abenteuer erlebt.

Was führt Aali weg von seinem guten Kumpel? Warum schwimmt er so weit? Das löst dieses wissensreiche Kinderbuch auf hinreißende Art und Weise auf. Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich schreiben Hand in Hand, weben neben der Geschichte kleine Infoblöcke zum Aal mit ein. Nele Brönner hat dem Buch den passenden Pinselstrich gegeben. Und der mairisch Verlag hat gezaubert, denn wenn Sie durch die Seiten blättern, leuchten nicht nur ihre Augen so aalimäßig hell, auch die Nase schnuppert. Kann nicht genug bekommen von diesem tollen Papierduft.

So ist dieses Buch eine große Lesefreude für die ganze Familie! Altersempfehlung ab 7 Jahren, aber man kann durchaus schon jüngeren Geschwistern daraus vorlesen.

Ich danke meiner lieben Kollegin Sarah O'Connor, die mir dieses Buch in meine Hände gelegt und dabei mit leuchtenden Augen gesagt hat: "Das ist so ein großartiges Buch. Du wirst Aali lieben!"

Aali muss los

von Finn-Ole Heinrich, Dita Zipfel

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Wie man einen Yeti findet
Simone Finkenwirth

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Wollten wir nicht alle schonmal einen Yeti finden? Ob klein oder groß, diese Wesen faszinieren uns alle! Das hat sich auch Matt Hunt gedacht. Und uns einen großen Bilderbuchspaß geschenkt. Darin erzählt er genau das – die Suche nach einem Yeti. Ein kleiner Junge packt seinen Rucksack und macht sich mit seinem Hund auf den Weg, um dieses sagenumwobene Wesen zu finden. Der Junge sieht sich las ausgewiesener Experte, schließlich hat er sich aus der Bücherei ganze siebenundzwanzig Bücher über den Yeti geholt, sie eingehend studiert.

So laufen wir mit dem kleinen Helden während seiner Suche durch den Schnee und erleben wir ein kleines Wunder aus Bildern. Um tatsächlich dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Raffiniert und fantasievoll sind die Illustrationen, auf denen man herrlich viel entdecken kann. Und das Ende ist furios!

Wie man einen Yeti findet

von Matt Hunt

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Es düst ein Rentier durch den Schnee
Simone Finkenwirth

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Finn und Frieda sind zurück! Yeah! Das Vorweihnachtszeit und Weihnachtsfest sind gerettet. Im vergangenen Jahr war der 1. Band lange vor Weihnachten nicht mehr lieferbar, deshalb kennen sie diese Reihe vielleicht nicht. Aber 2025 gibt's beide und man kann sie natürlich unabhängig von einander lesen.

Flinn ist ein Rentier vom Weihnachtsmann, der in diesem Jahr am 1. Weihnachtsabend per Express direkt vom Weihnachtsmann an Familie Winterwald verschickt wurde. Flinn hat ein Trauma. Nachdem der Weihnachtsmann bei einem Überflug eine Bruchlandung hingelegt hat, hat Flinn Angst vor der Höhe und der Geschwindigkeit. Na, wie passend, dass die Familie am 2. Weihnachtstag in die Berge reisen will. Über ein Wochenende. Aber es wird noch besser. Der Herr Weihnachtsmann hat gleich eine ganze Woche für alle gebucht. Da kann Frieda nicht nur ihren neuen Superspeed-Poposchneeflitzer einweihen, sondern jetzt mit ihrem geliebten Flinni die Piste unsicher machen...

"Es düst ein Rentier durch den Schnee" und "Es niest ein Rentier durch die Tür" ist ein großer Lesespaß für die ganze Familie! Nicht nur wegen der hinreißenden Illustrationen von Susanne Göhlich. Smilla Blau schreibt frech, aus dem Kopf eines kleinen Mädchens und hat noch etwas gemacht: Flinn einen Sprachfehler verpasst. Schokokuchen spricht Flinn als "Fokokuchen", "Birne läcka" und "Faumbad fpitfe!"

Vorlesespaß ab 5 Jahre.

Es düst ein Rentier durch den Schnee

von Smilla Blau

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Marnie Mitternacht. Das Geheimnis der Mondmagie (Band 1)
Simone Finkenwirth

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Ich habe ein Faible für eigensinnig-schön illustrierte Kinderbücher. Und ich bin eine Mondanbeterin. Als mir "Marnie Mitternacht" mit der Magie des Schneiderbuch Verlags in die Hände fiel, habe ich gegrinst und mache es immer noch. Denn die Lektüre ist herrlich!

Aber von vorn. Hier begleite ich die junge Motte Marnie auf ihrer Reise. Gemeinsam mit ihrer Familie, inklusive dem noch nicht geschlüpften kleinen Bruder, der als Larve auftritt, fährt sie zur Minitier-Akademie. Hier soll das Mottenmädchen alles lernen, was für so ein Insekt wichtig ist. Zudem hofft sie, auf ihr großes Idol zu treffen: Lunora Flügelherz. Sie hat an der Akademie alles über Mond gelernt und gilt als eine der führenden Mondologinnen. Als Marnie an der Schule noch gar nicht richtig angekommen ist, spürt sie einen Widerstand. Keiner will etwas über den Mond sagen. Und es wird auch nichts darüber gelehrt. Hat der grimmige Lehrer Herrn Atlas etwas mit Lunoras Verschwinden zu tun?

Zusammen mit ihren neuen Freunden, dem Bienenjungen Flavio Flairissimo und der Ameisenprinzessin Stella, geht sie dem ganzen auf den Grund und erlebt vielerlei abenteuerliche Dinge, die - so viel darf ich schon mal verraten - natürlich auch zum Mond führen werden.

Großer Lesespaß für alle ab 8 Jahren, auch für Lesemuffel wegen der großen Schrift und den vielen zauberhaften, frechen wie fantastischen Illustrationen.

Dies ist übrigens der 1.Band. Der 2. Band erscheint schon bald Ende Oktober.

Marnie Mitternacht. Das Geheimnis der Mondmagie (Band 1)

von Laura Ellen Anderson

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Alice und die Geister von nebenan
Simone Finkenwirth

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Halloween kommt uns in großen Schritten näher. Passend dazu habe ich die perfekte Geschichte: "Alice und die Geister von nebenan". Wobei die Geister in diesem Falle überhaupt nicht böse sind, auch wenn wir uns alle im ersten Moment erschrecken. Allen voran die titelgebende Heldin dieses hinreißenden Buches.

Alice ist soeben mit ihren Eltern in ein abgewracktes Haus gezogen. Ihr Vater und Alice lieben es, Häuser zu reparieren, während ihre Mutter an der Uni erstaunliche Vorlesungen abhält. Nun ist es so, dass die Uni die Handwerkskunst der Familie nutzt, und sie stets in andere reparaturwürdige Häuser versetzt.

Doch dieses Mal machen sie alles anders. Nix wird neu in Stand gesetzt, denn die Familie will endlich heimisch werden und sie haben die geldgierigen Machenschaften der Uni durchschaut. Diese verkauft nämlich nach der fabelhaften Instandsetzung die Häuser.

Wie passend, dass es ein ebenso abbruchreifes Haus nebenan gibt, in das die neugierige Alice natürlich hineinschaut. Und nicht nur das, sie fängt an Stellen zu reparieren. Als sie das Herzstück - eine Kachel neu befestigt, atmet das Haus Geister aus: Ivy, Mugwort und Danny. Wobei sie das Wort Geister gegen Seelen eintauschen.
Mugwort erklärt, dass es verschiedene Arten von ihnen geben würde. Sie zählten zu den Überfälligen, weil sie vor ihrem Tod noch eine unvollendete Herzensangelegenheit haben, die sie zu Lebzeiten nicht mehr beenden konnten. Ob Alice ihnen zur ewigen Ruhe helfen kann?

Das ist eine fantastische wie liebenswerte Geistergeschichte für alle ab zehn Jahren! Mit tollen Figuren und packenden Elementen! Wirklich gruselig wird es nie, wobei am Ende schon, als Alice noch die Bekanntschaft mit der Furie vom Dachboden macht.

Alice und die Geister von nebenan

von Jacqueline Davies

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Was wäre, wenn ...
Simone Finkenwirth

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Dieser Leseschatz ist mir sofort in die Augen gesprungen, von dort übers Blut direkt mitten ins Herz. Und ich spürte: Das muss ein ganz besonderes Bilderbuch sein.

Sabine Bohlmann ist u.a. durch ihre Kinderbüchern "Frau Honig" und "Das Flusskind" bekannt und beliebt geworden. Stella Dreis hat dem philosophischen Buch die passenden weichen und verträumt-schönen Bilder geschenkt.

Im Kern dreht sich alles um eine Frage: Was wäre, wenn... alle freundlich zueinander wären, heißt es gleich auf den ersten beiden Seiten. Zu sehen ist ein älterer Herr, der vor einer Schnecke seinen Hut zieht. Und das rothaarige Mädchen mit ihrer schwarzen Katze, die zwei kleinen Kätzchen beim Milchschlecken zusehen. Auf der nächsten Seite steht: Was, wenn jeder einfach lächeln würde...

Am Ende gibt es natürlich die Auflösung - getragen von einer großen Menschlichkeit und Herzenswärme. Das Buch feiert die kleinen wichtigen Dinge des Lebens. Und zelebriert sie auf hinreißend schöne Weise, das einem wahrlich warm wird und man lange lächelt.

Das Bilderbuch richtet sich an alle nachdenklichen ruhigen Kinder ab 5 Jahre. Und es ist ein wunderbares Geschenk für einen erwachsenen Menschen, der gerade Zuspruch braucht oder dem die Sanftmut abhanden gekommen ist.

Was wäre, wenn ...

von Sabine Bohlmann

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Jakob und Jelena
Simone Finkenwirth

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Die großen Sommerferien sind vorbei selbst bei Jelena und Jakob, den titelgebenden Figuren in Tamara Bachs neuen Roman. Vieles ist anders und nicht wirklich einfach.

Jelenas beste Freundin ist auf eine andere Schule gewechselt, die Lotte ziemlich unter Stress setzt. War sie bisher ein Einserschreiberin gibt es jetzt Vieren und sogar eine Fünf. Auf dem Gymnasium weht ein anderer Wind.

Jelena hat es ebenso nicht einfach. Sie trägt den neuen roten großen Parka und bekommt von der fiesen Franzi gleich einen neuen Spitznamen verpasst: Radieschen. Und der neue Mitschüler Jakob wird Flummi gerufen. Alles nicht schön, doch Augen zu und durch. Auf dem Schulweg im Bus und in der Pause vergräbt sich Jakob am liebsten in Büchern. Die Bibliothek ist sein liebster Ort. Dort ist er viel lieber als beim Schwimmkurs, den er eigentlich belegen sollte. Eine Gemeinschaftsarbeit soll nun die neuen Schülerinnen und Schüler zusammenbringen. Jelena und Jakob bilden ein Team. Obgleich sie nicht viel gemeinsam haben, finden sie doch zueinander. Und Jakob findet in Samson einen weiteren neuen Weggefährten, der wie er genauso gern liest.

Tamara Bach schreibt aus abwechselnden Perspektiven. Mal sind wir bei Jelena und ihrer alleinerziehenden Mutter, die einem Spagat versucht, zwischen dem Muttersein und Job. Wenn ihre Mama nicht da ist, kümmern sich entweder Felix oder die Rambke um das Mädchen. Jakob hat indes einen sehr fürsorglichen Vater, dem das Wohl seines Sohnes sehr am Herzen liegt. Aber er kann halt nicht überall helfen.

"Jakob und Jelena" ist ein realitätsnahes Kinderbuch für alle Zehnjährigen! Sehr kindgerecht, einfühlsam erzählt die Autorin von den Stürmen des Lebens, lässt sie laufen und selbst nach Lösungen suchen. Und am Ende wird alles gut. Ebenfalls bemerkenswert sind die Illustrationen von der mir sehr geschätzten Illustratorin Barbara Yelin, die mich beispielsweise im vergangenen Jahr mit ihrer berührenden Graphic Novel über Emmie Arbel begeistert hat.

Jakob und Jelena

von Tamara Bach

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Sorry, aber ich bleibe
Simone Finkenwirth

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Der italienische Autor und Buchhändler wurde mit seinem ersten Kinderbuch mit dem renommierten Literaturpreis Strega Regazze e Strega Regazzi ausgezeichnet. Auch sein Jugendroman "Sorry, aber ich bleibe" ist in meinen Augen preiswürdig und wichtig. Hier erzählt Alessandro Barbaglia die Geschichte von Zeno mit dem Kopf ins Klo gesteckt und dabei gefilmt wurde. Das Video ging viral. Danach hagelte es im Schulchat nur so von hämischen Nachrichten. Bis auf eine. Und die kam von Luna.

Luna wendet sich direkt an Zeno. Der ist überhaupt nicht begeistert und will einfach nur seine Ruhe. Doch "Luna Nervensäge niemals antworten" - so speichert er die unbekannte Nummer ab, bleibt hartnäckig. Sie schreibt: "Ich bin nicht wie all die anderen. Nur damit du's weißt." Zeno reagiert ziemlich drastisch: "Geht's eigentlich noch? Dich find ich fast noch schlimmer als die anderen." Harte Worte, aber Luna lässt nicht locker. Und irgendwie entsteht zwischen den beiden eine Verbindung, liebenswert, offenherzig, frech und am Ende ist es so berührend. Denn auch Luna hat ihre Geschichte.

Im digitalen Zeitalter sind solche Bücher wichtig, weil sie uns für das Thema sensibilisieren. Zudem zeigt uns Alessandro Barbaglia, was Mobbing bei den Opfern bewirken kann. Trotz der Schwere erzählt der Autor mit jugendlicher Lässigkeit.

So ist der Roman cool und authentisch in Whats-APP-Chat-Form geschrieben, punktet obendrein mit klugen Aussagen wie dieser: "Weil es keine richtigen Menschen gibt, denn wir alle sind ein bisschen falsch. Deswegen muss man den richtigen Falschen suchen. Wie wir."

Ab 12 Jahren.

Sorry, aber ich bleibe

von Alessandro Barbaglia

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Plötzlich Mama!
Simone Finkenwirth

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Der alte Dachs ist ein Griesgram und wird daher von den Waldtieren gemieden. Als seine Essensvorräte nun aus, muss er Nachschub besorgen. Also macht sich der alte Dachs auf den Weg in den Wald. Als er im hohen Gras ein Ei entdeckt, nimmt er dies mit. Er überlegt, welche Köstlichkeiten er damit anstellen kann: Rührei, gekochtes Ei oder Eierkuchen? Als der alte Dachs jedoch nach seinem langsamen und langen Gang zu Haus ankommt, entdeckt er ein Loch.

Dieses wird schließlich immer größer, bis dort ein kleiner gelber Kopf herausschaut und laut ruft: "Mama! Mama!" "Ich und Mama? Nie und nimmer!" Was soll er mit einem Küken? Enttäuscht bringt er es zuück an den Teich. Läuft hungrig zurück und wird vom Küken verfolgt. Sie ahnen sicherlich schon, worauf die Geschichte hinausläuft.

Unser alter Griesgram wird Mutter, eine glückliche dazu. Und später sogar siebenfache "Großmutter".

Eine wundervolle Geschichte über Versöhnung, Liebe und die kleinen Wunder des Lebens. Rebekka Stelbrinks Scherenschnitt-artige farbenfrohe Bilder haben mich vollends begeistert.

Plötzlich Mama!

von Rebekka Stelbrink

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Eingeladen!
Simone Finkenwirth

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"Eingeladen" ist das perfekte Mitbringsel zu einer Kindergeburtstagsparty! Denn genau darum geht es in dieser wunderschönen illustrierten Geschichte.

Bis wir beim Geburtstagskind ankommen, folgen wir der Postbotin Paulina, die allen Gästen einen Brief überreicht. Wir beginnen beim Marienkäfer Marie, die den Brief liest und sofort ein Kleeblatt abzupft. Dann gehen wir mit Paulina und Marie zur Feldgrille Ferdinand. Bis wir beim sechsten Briefempfänger - dem Igel Isidor -angekommen sind, konnten wir alle Baus der Tiere voller Neugier betrachten.

Natürlich wissen wir noch nicht, was in den Briefen steht. Genau das macht Ganze ja so spannend. Maja P. Kastelic lässt ihre Geschichte auch durch die hinreißenden Bilder leuchten, in denen sich viele kleine Details entdecken lassen.

Dieses Buch hat mich absolut berührt und verzaubert. Für alle ab 3 Jahren.

Eingeladen!

von Maja Kastelic

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Großer Bär und Kleiner Bär machen einen Ausflug
Simone Finkenwirth

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Die Tuschebilder von Amy Hest haben mich ebenso entzückt wie die Geschichte.

Kleiner und großer Bär wollen angeln. Aber bevor sie losziehen, müssen sie sich erstmal anziehen. Und die Angelruten einpacken. "Jetzt ist es so weit - der Ausflug kann beginnen." Aber Halt: "Noch nicht ganz." Denn natürlich müssen noch Muffins mit. Okay. Also backen die beiden ihr Proviant. Jetzt aber los. "Noch nicht ganz". Es fehlt noch ein Buch voller Geschichten. Gut, auch das kommt noch ins Wägelchen. Doch nun kann es losgehen.

Werden sie am Ende Fische angeln?

Den beiden zu folgen, rührt mein Herz. Diese ruhig erzählte und unglaublich stimmungsvolle Geschichte ist durchaus auch das ideale Geschenk für Angler, ob kleine (ab 3) oder große.

Großer Bär und Kleiner Bär machen einen Ausflug

von Amy Hest

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Selma, du machst das falsch!
Simone Finkenwirth

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Ich gebe es zu: Ich hatte bisher große Angst vor Spinnen. Doch nach diesem Buch sehe ich diese seltsamen Tiere mit anderen Augen. Denn wer weiß, ob sich unter ihnen nicht auch eine Selma befindet? Und die gilt es zu beschützen.

Selma ist anders als ihre Artsgenossen. Statt gewöhnliche Netze zu spinnen, schafft sie wahre Kunstwerke. Eins sieht aus wie der Regen, ein anderes spiegelt die Schönheit des Nachthimmels. Die anderen Spinnen rufen immer: "Selma, das machst du falsch!" Aber unserer kleinen Spinne ist das egal.

Eines Tages will sie ihr Netz möglichst nah am Himmel spinnen, und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie tatsächlich hoch hinausführt.

Drollig und fantasievoll ist dieses charmante wie witzige Kinderbuch für alle ab 3!

Selma, du machst das falsch!

von Tini Malina

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Na und?
Simone Finkenwirth

Simone Finkenwirth

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Dieses Buch habe ich einer Kundin zu verdanken. Als diese in unserer Kinderbuchabteilung daraus ihren Kindern vorlas, dachte ich: "Das ist ja interessant und wichtig."

Bosse ist ein giftgrünes Krokodil, das stellvertrtend für gemeine Kinder steht. Jeden Tag macht sich Bosse über ein Tier im Kindergarten lustig. Alle knicken ein, bis das Leopardenmächen Pauline Teil des Tier-Kindergarten wird. "Hey", ruft Bosse. "Deine Flecken sehen komisch aus. Pfui, bäh!"

Alle bleiben still und verfolgen das Gespräch. Doch Pauline bleibt forsch und antwortet: "Na, und?" Auch am nächsten Tag macht sie so weiter und steckt die anderen mit dem Mutausbruch an.

Ein wichtiges wie hinreißend schön illustriertes Buch über Ausgrenzung, Mobbing und Courage! Für alle großen wie kleinen Kinder ab 3 Jahren.

Na und?

von Sonia Coudert

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Die Insel der Schlasocks
Simone Finkenwirth

Simone Finkenwirth

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Ich liebe fantastische Kinderbücher. Als mich "Die Insel der Schlasocks" von Nils Mohl und Michael Roher angrinste, wusste ich schon vor der ersten Zeile: Wir werden dicke Freunde! Jasper lebt mit seiner Schwester allein, das Geld ist knapp. Bis Bonnie ihren Bestseller geschrieben hat, arbeitet sie nachts in einem Kaufhaus. Jasper weiß, dass sie bald aus dem Haus ziehen müssen, und er in ein Internat kommen wird.

Am ersten Ferientag beobachtet Jasper, wie sein Ferienfreund sich weigert aus dem elterlichen Auto auszusteigen. Honz soll wieder bei seinem Opa, Eiche, die Ferien verbringen. Eiche ist ein seltsamer liebenswerter Kerl. Der bei sich im Gartenpool ein seltsames Gerät versteckt: die Drohnatella. Eine Art Drohne mit Flügeln. Bevor Jasper kneift, wagt er den Schritt. Die Drohne ist von Eiche so programmiert, dass sie direkt ins Meer der Langeweile steuert. Und ehe sich Jasper versieht, fliegt er huuui looos! Und landet auf einer Insel, die vom Meer umgeben ist.

Und dort trifft er auf wahrlich seltsame Lebewesen. "Zottelig, klobig und verranzt. Kräftige, behaarte Arme und Beine, behaarte Körper, um die Bäuche herum breit wie Fässer, die Köpfe verwachsen. Ein krummes Horn links, ein krummes Horn rechts oberhalb der flachen Stirn. Unterschiedlich groß sind die Ungetüme. Mal mit eher lockigem, mal mit richtig stacheligen, mal mit eher glattem Fell. Und das Fell wiederum ist bei einigen einfarbig oder sogar gestreift,"

Erstmal müssen diese Schlasocks und Schnarnas entscheiden, was sie mit diesem neuen Wesen anstellen? Apropos anstellen, das ist auch so ein Wort. Denn diese felligen Wesen machen überhaupt nichts. War bisher doch ganz nett. Aber jetzt soll sich das ändern?

Das Buch macht so viel Spaß! Nicht nur wegen Zebrazzo, Schäff Laso, Tetete, Lobsta, Pank, Fluffi, Drops, Nana, Fidi, Pidi und der herrlich schiefen Dialoge bzw. Wörter. Kaum haben sich alle aneinander gewöhnt, purzelt auch noch Honz auf die Insel und sorgt für Aufregung. Und dann passiert das Unfassbare. Honz verwandelt sich in ein seltsames Wesen... aber warum bleibt Jasper wie er ist. Dafür gibt es eine plausible Erklärung, die zu einer großen anderen Kette von Ereignissen führt.

Die Auflösung ist überraschend und lässt mich lange grinsen. Ja, überhaupt das Grinsen bekomme ich nicht mehr aus meinem Gesicht. Wie die fantastischen Illustrationen von Michael Roher.

Leseempfehlung ab 10 Jahren.

Die Insel der Schlasocks

von Nils Mohl

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Frida und die Blaubeersuppe
Simone Finkenwirth

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Manchmal läuft es im Leben nicht so wie gewünscht. Diese bittere Pille muss auch Lina schlucken. Ihre Mutter eröffnet ihr, dass sie ihre Urlaubspläne geändert haben, da der Vater kurzfristig beruflich nach Japan muss. "Ständig ist das so! Immer müssen wir uns nach Papas oder deiner blöden Arbeit richten." Lina ist sauer, zumal es jetzt nicht nach Spanien geht, sondern nach Schweden. Was Lina zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, das wird ein richtig toller Sommer in Schweden.

Dort angekommen im schönen Schwedenhaus, das wirklich aussieht wie Ikea, macht Lina eines Nachmittags eine interessante Bekanntschaft. Viel mehr ist es ihr Hund Oscar, der ausbüxt und sie dorthin führt. Lina ruft Oscar, ist verzweifelt und hört sie ihn hinter einem Gebüsch, bleibt vor einem Bach stehen, und wagt dann doch den Schritt auf die wackelige Brücke. Und die führt mitten hinein in einen wunderschönen Garten, der sogar Lina den Atem raubt. Ihr grinst ein Mädchen mit total wilden Haaren entgegen. Eine halbt Pipi Langstrumpf, die irgendwie seltsam spricht. Sie wollte gerade ihre Wilden Hühner anknabbern und spricht von Drückerich. Was? Warum Frida so seltsam spricht, erfahre ich später. Und noch viel mehr. Himmel, das ist alles aufregend und herrlich erfrischend.

Frida rettet ihre neue Freundin auch vor der frechen Bande Jonne, Benny und Tilla. Und sie kommt in den Genuss von sehr leckeren Gerichten, die Fridas Oma kocht und backt. Jetzt wird es nur schwierig die Ausflüge der Eltern wirklich zu genießen.

Die beiden unterschiedlichen Mädchen sind bald unzertrennlich und erleben einen fantastischen Sommer, den wir alle so schnell nicht vergessen werden.

Für alle Leser:innen ab 8 Jahren.

Frida und die Blaubeersuppe

von Alva Bengt

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Der Sommer der unmöglichen Dinge
Simone Finkenwirth

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Waschbären, die die Hausherrschaft übernehmen. Eine Großmutter, die mit einem Geist spricht und deren Herz schwächelt. Eine zehnjährige Kaffeeschlürferin und eine sechsjährige Bankräuberin. Wenn ich Sie jetzt noch an meiner Seite habe, dann sollten Sie mir folgen, und sich wie ihrem Sprößling dieses ungewöhnliche Sommerbuch gönnen.

Während Kate DiCamillo absolutes Neuland für mich ist, schwärmt Annerose Beurich: "Wie toll! Die Autorin ist fantastisch!" Dass wir beide auch die Kinderbücher von Eva Ibbotson feiern, ist kein reiner Zufall, sondern die Magie der Bücherwelt.

Kate DiCamillo erzählt in ihrem Sommerbuch einfach die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie. Einfach ist gut, ha - denn einfach ist hier nichts und gerade das hat mich begeistert. Das verunsichert mich einerseits ein bisschen, weil ich selbst keine Mutter bin und weiß, wie Zehnjährige das Buch aufnehmen werden. Andererseits bin ich mir sicher, dass es dort draußen junge Leser:innen gibt, die genau solche abstrusen Geschichten lieben.

Ferris ist die zehnjährige Romandheldin. Stets an ihrer Seite - ihr Klavier spielender Freund Billy Jackson wie der zottelige Hund Boomer. Dieser Sommer stellt sie vor einigen Herausforderungen. Ihnen zu folgen, ist hinreißend, berührend, komisch, witzig und einfallsreich. Wie der Erzählton. Raffiniert baut die Autorin Wörter und deren Bedeutung mit ein: „Donquichottisch bedeutete weltfremd und närrisch so wie jemand, der seinen Job aufgab, um dir Geschichte der Welt zu malen.“ So ist Ferris' Onkel, der gerade im Keller der Familie wohnt, da sich seine Frau deshalb von ihm getrennt hat. Die wiederum verpasst Ferris eine Dauerwelle.

Wir lesen uns durch aufwühlende Momente. Doch überall grinst der Schelm und reichlich Fantasie um die Ecke. Ich reibe mir oft verwundert und höchst verzaubert meine Augen. Das ist ein Kinderbuch, das ich mir als Zehnjährige gewünscht hätte.

Der Sommer der unmöglichen Dinge

von Kate DiCamillo

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Die Zeit-Agenten 1. Das Propeller-Dilemma
Simone Finkenwirth

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Während die Erwachsenen mit unserem Mai „must read“- Titel „Das Ministerium der Zeit“ von Kaliane Bradley die Zeit durchbrechen, können die jüngeren Bücherwürmer mit „Die Zeit Agenten“ von S. J. King ebenfalls durch die Zeit reisen.

Jasmin ist Teil der Zeit Agenten. Gerade, als sie mit ihren Eltern durch das Museum der Flugfahrt schlendert, selbst in einem Simulator fliegt, fragt sie sich: „Wie es wohl gewesen war, als erster Mensch auf der Welt einen solchen Flug zu vollbringen?“ Kaum hat sie den Gedanken zu Ende gedacht, da meldet sich ihre Agentenuhr und beamt sie zu ihrem geheimen Club. Denn der böse Mora hat wieder für Ärger gesorgt. Genau dann wird die Zeit Agenten Crew zusammengesammelt.

Solange alle Agenten aus ihrer wirklichen Welt verschwinden, bleibt dort die Zeit stehen. So bekommen Jasmins Eltern ihr Verschwinden nicht mit. Eine bunte Truppe aus aller Welt ist diese Agentenschar. Der flinke Vogel Tempo ist derjenige, der seine Aufträge verteilt. Die Wahl fällt dieses Mal auf Jasmin und Min-Juns. Flugs landen die beiden im Jahr 1903 auf dem Flugplatz der Gebrüder Wright, die am ersten Flugzeug tüfteln. Als der Propeller verschwunden ist, wissen Jasmin und Min-Juns, wer dahinter stecken muss: Mora!

Das ist eine abenteuerliche wie lebendig erzählte Geschichte für alle ab 7 Jahre! Tolle Illustrationen versetzen dem Ganzen einen charmanten wie hinreißenden Anstrich. Große Schrift sorgt für ein federleichtes Leseerlebnis, daher ist die Lektüre auch für Lesemuffel geeignet. Dies ist der 1. Band der Reihe. Der zweite führt zu den ersten Olympischen Spielen.

Kleiner Bonustrack an allen Bänden: Spielerisch werden in allen Bänden leichtfüßig dargestellt.

Die Zeit-Agenten 1. Das Propeller-Dilemma

von S. J. King

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Hilda Hasenherz. Das Abenteuer im Fuchswald
Simone Finkenwirth

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Ich habe ein großes Herz für Tiere. Für Wölfe, Raben, Füchse, Ferkel, Mäuse und natürlich für Hasen. Insofern war „Hilda Hasenherz“ Pflichtlektüre für mich.

Hilda ist eine Buddelhäsin. Täglich gräbt sie mit ihren Artgenossen nach Möhren, die der Baron von Ratezahn mit der Spinne Ottilie einfordert. Sie lebt und arbeitet in den Tiefen der Erde, hat noch nie die Sonne oder den Mond gesehen. Überhaupt den Mond, den gibt es nicht, sagt der Baron. Statt der Möhren bekommen die Hasen nur Heu zu essen.

Wir alle wissen ja, was Möhren für Hasen bedeuten. Doch unsere Heldin bleibt tapfer und ist extrem neugierig. Großmutter Graupfote sagt: Du hast immer Fragen im Kopf. Wenn man dir eine beantwortet, hüpfen drei neue hinein und wuseln darin herum wie Hasenbabys, die das erste Mal den Bau verlassen.“ Gesagt, getan!

Denn unsere kleine Heldenhäsin buddelt sich eines Tages tatsächlich frei und landet fast in den Armen von Prinz Lämpchen. Der Hasenprinz sozusagen. Prinz Lämpchen reicht ihr Möhren, erklärt ihr die Sonne und den Mond, und ermuntert sie, den Fuchs zu finden. Sam Grau. Denn vor dem hat selbst der unverschämte Baron von Ratezahn Angst. Denn eins ist klar, Baron von Ratezahn muss besiegt werden.

Was Hilda auf ihrer Reise alles passiert, wem sie begegnet, ist hinreißend wie spannend. Da haben wir beispielsweise Igromir, den Igel oder Eicho, das Eichhörnchen. Werden sie Sam Grau finden? Eins darf ich in jedem Fall schon verraten: Unsere Buddelhäsin wird eine Abenteuer- und Heldenhäsin. Und es gibt einen packenden Showdown am Ende!

Verena Körtling hat der Geschichte zauberhafte Illustrationen geschenkt! Ein wunderbares Buch über Mut, Gemeinschaft und Neugier für Leser:innen ab 8 Jahre und zum Vorlesen ab 5 Jahre.

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer im Fuchswald

von Tobias Goldfarb

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Diese miesen Riesen
Simone Finkenwirth

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Es war einmal ein Ritter, der suchte einen Riesen und fand sich plötzlich selbst in einer Geschichte wieder. Diesem Buch. Das tatsächlich mehr von den Bildern getragen wird, und dem wunderbaren Schalk. Während unser Ritter den Riesen sucht, haben wir ihn bald schon gefunden und lachen uns ins Fäustchen. Aber was ist das? Will der Riese unseren Ritter etwa fressen? Glücklicherweise kommt ihm das Fräulein zur Hilfe.

Susannah Llloyd und Paddy Donnelly drehen einfach mal das Märchen um, und machen eine Frau zur Retterin. Großflächige farbenfrohe Bilder laden zum Verweilen und Entdecken ein. Auf jeder Seite erwarten einen verspielte und versteckte Elemente - hinreißend, charmant und fantastisch!

Hat man den Riesen erstmal erspäht, ist die Freude gleich doppelt GROSS.

Bilderbuchspaß für alle ab 4 Jahre!

Diese miesen Riesen

von Susannah Lloyd

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Fuchs & Ferkel - Tücken mit Mücken | "Fuchs & Ferkel" Band 3
Simone Finkenwirth

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Fuchs & Ferkel sind zurück! Auch der 3. Band („Tücken mit Mücken“) dieser Reihe hat mir großen Spaß bereitet. Ich habe erneut schallend gelacht. Ein Kunde meinte zu mir: „Der Autor versteht es, die Fantasie der Kinder perfekt abzulichten.“ Wohl wahr!

Dieses Mal stehen aber keine Süßigkeiten im Vordergrund, sondern lästige Mücken. Unser Ferkel mit dem „geringelten Ringelschwanz“ wird von einer gestochen.

Oh, wie lästig das ist! Vor allem juckt der Mückenstich, die Ferkel-Arme sind zu kurz, um an die Stelle heranzukommen. So eilt unser kleiner Held in den Fuchsbau und reißt seinen Freund vom Kreuzworträtsel weg.

Da fällt dem Fuchs ein, warum Elefanten nicht von Mücken gestochen werden: Wegen ihrer stinkenden Pupse. Ha, das ist also die Lösung und so entwickeln die beiden eine stinkende Paste, die Mücken zwar abschreckt, aber dafür den Rettich-Hai anzieht. Wie? Ihr kennt den Rettich-Hai nicht? Dann wird es aber Zeit, dieses Buch aufzuschlagen...

Allerbeste & herrliche Vorleselektüre für alle ab 5 Jahre!

Fuchs & Ferkel - Tücken mit Mücken | "Fuchs & Ferkel" Band 3

von Bjørn F. Rørvik

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Peanut Jones und die Stadt der Bilder
Simone Finkenwirth

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Peanut Jones und die Stadt der Bilder ist das coolste, schönste und wunderbarste Kinderbuch für 10-Jährige, das ich seit Langem gelesen habe! Einige von Ihnen kennen Rob Biddulph sicherlich. Er ist ein preisgekrönter britischer Illustrator. Dieses Zeichentalent hat er nun in seine Reihe um Peanut Jones einfließen lassen. Was für ein Gewinn!

Denn in dem Buch dreht sich viel um Kunst und Kreativität. Peanut Jones ist die Hauptfigur. Das Mädchen ist traurig, denn ihr geliebter Vater hat seine Familie verlassen. Obendrein ist Peanut von ihrer Kunstschule auf eine naturwissenschaftliche Schule gewechselt. Dort wird der Chemie begeisterte Rockwell Riley ihr Lernpartner.

Eines Abends entdeckt unsere Heldin unter der Kiste, in dem sich die liebevoll gemalten Post-its ihres Vaters verbergen, einen seltsam aussehenden Bleistift. Peanut malt mit ihm eine Blume, die in einer Vase steht. Als die Blume am nächsten Morgen verwelkt ist, fangen nicht nur Peanuts Augen an, zu leuchten.

Sie ahnen es sicherlich schon, und liegen goldrichtig: Dieser Bleistift ist magisch! So sehr, dass er Peanut zusammen mit ihrem Lernpartner und ihrer kleinen Schwester nach Chroma führt. Wie sie dort hingelangen, und welchen Herausforderungen sie sich stellen müssen, verrate ich natürlich nicht.

Rob Biddulph hat eine packende, hinreißende wie fantastische und humorvoll-erzählte Abenteuergeschichte erschaffen. Es gibt immer wieder neue Wendungen und natürlich allerhand tolle Bilder. Großartig! Absolute Leseempfehlung - auch für erwachsene Kunstfreund:innen, die etwas Wärmendes zwischen den Augen brauchen.

Peanut Jones und die Stadt der Bilder

von Rob Biddulph

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Die Geburtstagsbande. Jeder Tag ist Feiertag!
Simone Finkenwirth

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Der vierte Band der Geburtstagsbande ist erschienen! Auch wenn wir alle gerade erst im Herbst angekommen, macht es überhaupt nichts, dass „Jeder Tag ist ein Feiertag“ um die Weihnachtszeit spielt.

Dieses Mal steht die Bande vor mehreren Herausforderungen. Einerseits sollen die Schüler dieses langweilige Weihnachtskrippenspiel einstudieren, die Klassenweihnachtsfeier organisieren und dann ist da noch ihr Mitschüler Nikki. Der bei vielen Ausflügen selten dabei ist, seltsame Hosen trägt und bald Geburtstag hat. Als die Bande Nikkis Geschichte näher kennenlernen, ist klar:
Sie helfen Nikki und organisieren eine tolle Geburtstagsparty!

Claudia Schaumann und ihre Illustratorin Simona Ceccarelli haben wieder ein wunderbares, erfrischendes wie zutiefst berührend schönes und hinreißend-charmantes Kinderbuch kreiert! Ein Buch, das gute Laune macht, aber auch Themen wie Kindesarmut behutsam behandelt.

Die Geburtstagsbande. Jeder Tag ist Feiertag!

von Claudia Schaumann

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Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut
Simone Finkenwirth

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„Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut“ ist nicht nur eine spannende Geschichte, sondern auch ein wichtiges Buch. So behandeln die beiden Autoren den Kapitalismus – sie durchleuchten jeden Winkel und erklären den jungen Leser:innen, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Wer wirklich davon profitiert und wer das Nachsehen hat.

Das Autorenduo hat die Handlung lange Zeit vor uns angesiedelt. Rosa und Karl leben mit ihren Eltern ein bescheidenes, aber gutes Leben. Bis eines Tages ihre Insel Feudalia mit der Capitalia fusioniert. Fortan darf keiner mehr kostenlos Holz aus dem Wald aufsammeln. Man muss dafür bezahlen. Die Eltern werden von den Höfen in die Stadt vertrieben, weil es dort in neuen Fabriken Arbeit gibt, mit der sie nun alles bezahlen müssen. Doch in den Städten gibt es keine neue Wohnungen, und so müssen sie sich ihre mit anderen teilen.

Rosa und Karls Eltern arbeiten für einen Hungerlohn. Warum werden andere immer reicher? Wie kann das sein? Der alte Fischer Karl erklärt: „Die Unternehmen stehen im Wettbewerb zueinander, eigentlich so wie auf dem Marktplatz beim Reifenschlagen. Wer möglichst viel Geld aus seinen Arbeitern herauspressen kann, der gewinnt. Wer weniger Arbeit aus ihnen zieht, verliert.“

Können Rosa und Karl ihre Eltern mit dem mutigen und klugen Fischer Karl retten? Und was hat es mit dem Traum auf sich, den Karl eingangs hatte?

Ich gebe zu, dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt und überrascht. Ich hatte zunächst eine fantastische Abenteuergeschichte erwartet, und am Ende gab es diese lehrreiche Lektüre, die obendrein von Mut und Zusammenhalt berichtet. Besser kann man den jungen Leser:innen den Kapitalismus nicht erklären. Doch die Geschichte hat einige düstere Elemente, das möchte ich nicht verschweigen. Denn wenn Ungerechtigkeit und Ausbeutung zusammentreffen, bleibt wenig Raum für Sonnenschein. Daher eignet sich das Buch auch bestens als Schullektüre. Eine Geschichte, über die man sprechen muss und sicherlich möchte.

Ab 10 Jahre.

Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut

von Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt

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Feechen Meier - So ein Durcheinander!
Simone Finkenwirth

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Eines Abend bekommt Simon ganz besonderen Besuch! Feechen Meier purzelt von draußen in sein Zimmer. Auweia, das ist bestimmt die Aufräumfee, von der seine Mutter immer gesprochen hat. Simon sieht jetzt erst das Chaos in seinem Zimmer, und natürlich die Fee, die ganz winzig ist wie ein angespitzter Bleistift. Die Fee entdeckt die müffelnden Socken, die aus Simons Kleiderhaufen herausragen. Irgendwo muss es doch einen freien Platz für Feechen Meier geben. Die übrigens in einer anderen Mission unterwegs ist.

Was für ein witziges und feenhaftes Bilderbuch! Für alle Aufräummuffel ab 4 und solche, die verzauberte Geschichten lieben.

Feechen Meier - So ein Durcheinander!

von Anke Girod

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Das seltsame blaue Ding
Simone Finkenwirth

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Plötzlich liegt es da! Dieses seltsame blaue Ding. Der Dachs ist der 1. Waldbewohner, der es entdeckt. Er findet darin so komische schwarze Muster. Bemerkenswert, das gehört in seine Sammlung. Als es bei Familie Dachs nun Nachwuchs gibt, muss das Ding weichen und er stellt es nach draußen in einen Karton, aus dem sich die anderen Waldbewohner bedienen können, und dann erlebt das seltsame blaue Ding eine kleine wundersame Reise – bis es zu seinem Besitzer zurückfindet.

Wir wissen natürlich, was das blaue Ding ist. Und doch ist es einfach nur zauberhaft den Waldtieren zu folgen. Judith Loske hat eine fantastische Geschichte geschaffen, die uns auch mit ihren verspielten und niedlichen Bildern schmunzeln lässt. Für alle ab 4 und für alle Buchliebhaber:innen!

Das seltsame blaue Ding

von Judith Loske

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Herr Kafka und die verlorene Puppe
Simone Finkenwirth

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Ich dachte, ich wüsste schon fast alles über Franz Kafka. Aber diese bezaubernde Geschichte ist mir neu. Larissa Theule erzählt in dem wunderschönen von Rebecca Green illustrierten Bilderbuch eine kleine Begebenheit aus dem Leben des großen Autors.

Als Kafka im Herbst 1923 mit seiner Liebsten Dora Diamant durch einen Berliner Park spaziert, treffen die beiden ein weinendes Mädchen. Es erzählt, das seine geliebte Puppe verloren gegangen sei. Die empfindsame Seele Kafkas nimmt sich diesem Mädchen auf besondere Weise an. So sagt er, dass die Puppe nur verreist, und er der Postbote sei. Am nächsten Tag bringt er ihr einen Brief.

Es bleibt nicht nur bei einem. Die Puppe schreibt spannende Geschichte berichtet, wo sie überall gewesen ist: in England bei Peter Hase, in Barcelona trifft sie den Künstler Gaudí. Und dann soll es noch in die Antarktis gehen, von wo aus Supsi ihrer Irma nicht mehr schreiben wird. Das ist gewissermaßen ihr Abschiedsbrief.

„Herr Kafka und die verlorene Puppe“ ist daher nicht nur ein Bilderbuch für alle ab 5. Auch für die großen Kafka Bewunder:innen. Es gibt noch ein Nachwort der Autorin über die wahre Geschichte und ein paar Informationen zum Autor. Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass Herr Kafka die Illustrationen sehr gemocht hätte wie die liebevoll erzählte Geschichte.

Herr Kafka und die verlorene Puppe

von Larissa Theule

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Neun wilde Ballerinen
Simone Finkenwirth

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Was für ein wildes, freches und cooles Leseabenteuer! Ich wollte mir das Buch nur kurz anschauen, weil mich Cover und Titel geradezu magisch angezogen haben. Doch kaum aufgeschlagen, ließ ich fast alle Bücherstapel im Laden fallen. Denn ich wollte die Geschichte der acht Waisenmädchen sofort lesen. Zumal die Geschichte mit herrlichen kleinen Zeichnungen versehen ist, über die ich oft lachen muss.

Ida, Jule, Emma, Lizzie, Diana, Victoria, Mary und Elisabeth sind echt irre Mädchen. Sie leben im Waisenhaus unter der Aufsicht einer hundsgemeinen Direktorin. Da muss man sich ein dickes Fell zulegen. Vor allem Ida ist die lauteste und mutigste.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Häuserblocks hockt übrigens die Bärenbande. Sie nur so heißt, weil der Boss der Bande Bär heißt. Die anderen Mitglieder nennen sich Made, Mücke und Maulwurf. Und sie hecken böse Dinge aus, sind nur nicht ganz so gerissen wie die Mädchen.

Und wer ist nun die neunte Ballerina in dieser rasanten wie witzigen Geschichte? Auflösung folgt zwischen den Seiten, durch die ich leider viel zu schnell geflitzt bin wie die taffen Mädels. Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung, denn dies ist der 1. Band einer Reihe.

Alle Mädchen ab 10 Jahre können sich auf diese Abenteuer stürzen! Auch jene, die Bücher vielleicht nicht so gerne aufschlagen.

Mein besonderer Dank gebührt erneut meiner lieben Kollegin Katja Schneider, die - wie so oft - aus dem Meer der unzähligen Kinder- und Jugendbuch-Neuerscheinungen diesen Leseschatz entdeckt und für den Laden bestellt hat.

Neun wilde Ballerinen

von Andreu Llinàs Duran

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Origins - Indigene Kulturen der Welt
Simone Finkenwirth

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„Origins“ von Nat Cardozo ist in vielerlei Hinsicht ein wahrlich besonderes Bilderbuch. Die französisch-uruguayische Autorin stellt 22 indigene Völker dieser Welt vor. Sie sind nur ein kleiner Ausschnitt von insgesamt 5000.

Jedes Kind trägt in seinem Gesicht die für seinen Stamm und Land typischen Elemente. Ich versinke sofort in den geradezu magischen Illustrationen. Auf der linken Seite kommen die Kinder zu Wort. So erzählt das Inuit-Mädchen von Inuas-Bedeutung – „...ein heiliger Geist, den wir niemals kränken dürfen.“ Und sie erzählt vom großen Geist von Sedna, Beschützerin der Meerestiere. Oder der Orang Rimba-Junge. Er berichtet von seinen beiden Schutzbäumen. Und noch etwas verrät er: "Alle Früchte, Tiere, Flüsse und natürlich alle Bäume werden von Göttern bewohnt." Überhaupt spielt die Natur in dem Buch eine große bedeutende Rolle. Ich behaupte, nach der Lektüre betrachten wir unsere Flora und Fauna mit anderen Augen. Jedes Kind erzählt von den Eigenheiten des Stammes, aber auch von den Tieren, dem Zauber und der Eigenheiten der Natur, mit der sie leben und atmen.

„Origins“ ist eine Weltreise um den Globus. So verschieden die Menschen sind, eint sie doch eine Sache: Die Bewunderung und Ehrfurcht vor Mutter Erde und all dem Schönen, die es verdient haben, dass wir sie bewahren. Ob nun in Hamburg, in der Wüste, im hohen kalten Norden oder in Indonesien.

Was für eine großartige, bildreiche wie kenntnisreiche Lektüre für die ganze Familie!

Leseempfehlung ab 8 Jahren.

Origins - Indigene Kulturen der Welt

von Nat Cardozo

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Das Superteam 1
Simone Finkenwirth

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Unser Bobby hat ein tolles Buch entdeckt. Rein zufällig heißt einer der Figuren Bob. Und rein zufällig ist Bobs Freund auch ein Hund. Pete und Bob lieben die Comics der Superhelden. Da haben sie plötzlich die Idee, ein eigenes Superteam aus verschiedenen Tieren zusammenzustellen. Als Ergänzung sozusagen zu Petes und Bobs feinen Spürnasen.

Und die Suche ist so so witzig! Wundervolle Illustrationen, bei denen man ganz viel entdecken kann, setzen dem Lesespaß ein Krönchen auf. "Wuffartig toll!" findet Bobby.

Ab 4 Jahre.

Das Superteam 1

von Katerina Gorelik

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Erinnerungen des Waldes
Simone Finkenwirth

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Ich weiß nicht, wann mich zuletzt ein Kinderbuch derart berührt hat wie dieses. Wobei ich überlege, ob es sich hier um ein klassisches Kinderbuch handelt. In jedem Fall ist es eins für reifere Kinder, das man im Kreis der Familie gemeinsam lesen sollte.

Denn Mickael Brun-Arnauds Geschichte hat melancholische Töne, die vor allem mit einer seiner Hauptfiguren zusammenhängt. Der Maulwurf Ferdinand leidet an der Alles-Vergessen-Krankheit und sucht plötzlich seine geliebte Mathilde. Nur kann er sich immer mehr an immer weniger erinnern. So hofft er, das sein Buch „Erinnerungen aus Unter-Erde“ ihm wieder Licht in sein verdunkeltes Gedächtnis bringt. So fällt der Maulwurf mit seiner halben Walnussschale, die auf dem Rücken trägt, in Archibalds Buchhandlung Schönrinde. Besonnen und einfühlsam ist der Buchhändlerfuchs, der sich herzlich dem hilflosen Maulwurf zuwendet.

Ferdinand rupft alle Bücher aus den Regalen, findet nichts, und Archibald erinnert sich, dass gestern ein Kunde sein Buch gekauft hat. Allerdings vergessen hat, den Namen in seinem Heft festzuhalten. Und nun? Begeben sich die beiden auf eine Recherche-Reise, während Charlotte Maus die Leitung der Buchhandlung übernimmt...

Die Reise wird ein großes Abenteuer! Wir treffen auf unterschiedlliche Tiere wie Gedeo Eule Eichendorf, Petunia Murmeltier, Elisabeth Huhn. Es wird nie langweilig. Mit liebevoller Hand erzählt der Autor und nähert sich behutsam dem Thema der Demenz. Zahlreiche farbige fantastische Abbildungen von Sanoe untermalen das märchenhafte wie waldreiche Setting auf bezaubernde Weise.

Altersempfehlung: Der Verlag gibt 10 Jahre an, ich würde das Buch ab 11 oder 12 Jahren empfehlen.

Erinnerungen des Waldes

von Mickaël Brun-Arnaud

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Fuchs & Ferkel - Der Tutomat | "Fuchs & Ferkel" Band 2
Simone Finkenwirth

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Gute Laune Garantie! Auch der 2. Band von Fuchs & Ferkel hat mich ganz oft lachen lassen. Die beiden Helden sind einfach goldig, lassen sich immer wieder Neues einfallen, um an Süßigkeiten zu kommen. Dieses Mal entwickeln sie einen Tutomaten. Die Idee dazu hat der Fuchs, als er den Brief seiner Tante liest. Darin berichtet sie von ihrem entwickelten Tutomaten. Immer, wenn man eine Flasche dort hineinsteckt, macht es tut. Auch eine Zeichnung hat die Tante beigelegt. Das finden unsere beiden Freunde natürlich hochinteressant.

Sie wollen aber keine leeren Flaschen entgegennehmen, sondern volle Limonadenflaschen. Wie wäre es darüber hinaus noch mit einer Kaugummiklappe? Einem Kuchenfach, einer Schokoladenschublade? Und natürlich darf ein Pfeifrohr nicht fehlen. So basteln die beiden ihren Tutomaten, wobei der Fuchs der Handwerker ist und das Ferkel sein Assistent. Als ihr Tutomat steht, taucht auch schon die erste Kundin auf: die beliebte Kuh. Doch statt Limo hat sie nur Apfelsaft dabei. Geht das trotzdem?

Fuchs & Ferkel ist eine wunderbare Vorlesereihe: Witzig erzählt und mit tollen Dialogen und ebenso großartigen Illustrationen. Die Bücher können Sie unabhängig voneinander vorlesen. Sollten Sie „Fuchs & Ferkel Torte auf Rezept“ noch nicht kennen, dann legen Sie dieses Buch bei Ihrem nächsten Einkauf bitte gern in unseren Tutomaten... ähm an die Kasse.

Großer Vorlesespaß (ab 5 Jahre) für die ganze Familie!

Fuchs & Ferkel - Der Tutomat | "Fuchs & Ferkel" Band 2

von Bjørn F. Rørvik

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Die Forscherbande: Ada Twist und das Rätsel um die verschwundenen Haustiere
Simone Finkenwirth

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Ada und ich haben etwas gemeinsam: Wir sind extrem neugierig! Während ich seit Kindheitstagen meine Umwelt mit Fragen ausquetsche wie Zitronen, ist Ada eine Forscherin, die die Wissenschaft so spannend findet. Ob es vielleicht damit zusammenhängt, dass ihre Tante Dinosaurierknochen ausgegraben hat? Jetzt hilft sie ihrer Tante öfter im Schatzgräberladen. Als ihre Tante ihr eines Tages den Auftrag gibt, Katzenfutter zu kaufen, ändert sich Adas Leben.

Einmal purzelt ihr auf dem Weg dorthin ein Mädchen in die Arme. Rosie hat es eilig, denn sie sucht Kip, ihren Hund. Der ist verschwunden. Als Ada in der Tierhandlung ankommt, trifft sie ihren Freund Iggy. Auch Iggy hat eine Vermisstenanzeige: sein Kater Mörtel. Ada macht noch eine Entdeckung: eine große Wand mit weiteren vermissten Tieren. Das Städtchen Bad Blaubach hat offenbar einen gemeinen Tierdieb. Das darf nicht sein!

Und so setzen sich Ada, Iggy, Rosie, Sofia, Aaron zusammen und tüfteln einen Plan aus. Adas Forscherinnengeist kommt ihnen da zur Hilfe. Wie geht man ein Problem am besten? Natürlich mit einer wissenschaftlichen Methode.

Das Buch ist nicht nur sehr spannend und herzallerliebst geschrieben. Jennifer Naalchigar hat dem Buch wunderbare Illustrationen verliehen. Passend zum Buch gibt’s übrigens noch ein Mitmachenheft. Und Iggy hat auch seine eigene Geschichte – in einem anderen Buch, das wir hier bald auch vorstellen werden.

Spannender Lesespaß für alle ab 8 Jahre!

Die Forscherbande: Ada Twist und das Rätsel um die verschwundenen Haustiere

von Andrea Beaty

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Kiezkinder - Wir mischen mit!
Simone Finkenwirth

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Was für eine bunte Truppe sind die Kiezkinder! Jedes Kind hat seine eigene Geschichte und Eigenheit. Da ist Ava, die im falschen Körper steckt, und jetzt eben Ava ist. Die sportliche Helene, die so gern Fußball spielt, aber Probleme in der Schule hat. Sie lebt mit ihrem Bruder Jaron bei ihrer Großmutter Salome, die wie der Name schon sagt, Jüdin ist. Jaron hat ein Hörgerät, malt aber sehr gern und nimmt an einem Zeichenwettbewerb teil. Zusammen mit der anderen Clique Theo, Sia und Paul verbringen sie nach der Schule Zeit miteinander.

Ava macht eines Tages eine spannende Entdeckung: Auf einem verlassenen Fabrikgelände in ihrem Kiez gibt es eine Brachfläche, die sich ideal für einen Geheimspielplatz eignen würde. So erkunden sie diesen Platz und ja, er ist perfekt! So werden Pläne geschmiedet, erste Dinge für ihren neuen Ort besorgt, bis sie eines Tages aber auf Erwachsene stoßen, die sie von ihrem Platz verstoßen. Können sie der Stadtverwaltung von ihrem Projekt berichten?

„Kiezkinder – Wir mischen auf!“ ist ein tolles und aufregendes Kinderbuch für alle ab 10 Jahre, es kann aber auch schon jüngeren Kindern mit vorgelesen werden. Was das Buch derart besonders macht, sind die verschiedenen Themen, die die beiden Autorinnen spielerisch und mit leichter Hand miteinweben. Paul beispielsweise hat Diabetes, Theo lebt mit Papa und Dad zusammen, und Oma Salome muss regelmäßig zur Tafel. Aber all das ist mit einer Selbstverständlichkeit erzählt, dass sich all das normal anfühlt. Und ist es doch auch.

Farbenfrohe Bilder runden das Lesevergnügen ab. Erschienen ist das Buch in dem wunderbaren unabhängigen Orlanda-Verlag, der sich zur Aufgabe macht: „Wir wollen dem Diskurs für eine positive Weiterentwicklung der Welt ohne Vorurteile und vorgefertigte Meinungen eine freie Bühne geben – über Herkunft, Weltbild, Geschlechtsidentitäten und Hautfarbe hinweg. Unsere Autor*innen leisten dazu ihren kostbaren Beitrag.“

Kiezkinder - Wir mischen mit!

von Milena Bartels

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Das Dingsdibum-Ding
Simone Finkenwirth

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Alle schlafen. Nur der kleine Bär nicht. Daher macht er sich auf den Weg in die Stadt, um aufregende Dinge zu erleben. Bei seinem Spaziergang macht er eine große Entdeckung: das Dingsdibum-Ding! Das will er sofort haben. Aber für den Transport des schweren Teils ist der kleine Bär natürlich viel zu klein. Also flitzt der kleine Bär zurück in den Wald, um seine Freunde zu holen. Doch die sind alle müde und wollen nur schlafen. Kann er das nicht am nächsten Morgen machen? Nein!

Also lässt er sich etwas einfallen, baut ein Rolledi-Rumperi. Das reicht immer noch nicht. Und seine müden Gesellen wie der Waschbär und der Hase sind zu träge. Also kommt noch ein Hebedi-Hocheri auf das Rolledi-Rumperi. Und nun endlich kann es losgehen zum großen Transport.

Was für ein herrliches Gute-Nacht-Lesebuch! Die Bilder sind niedlich, zum Schmunzeln witzig, zum Liebhaben, Einkuscheln und herzig-gemütlich wie der nachtblaue Farbton. Wenngleich die Geschichte ziemlich aufregend und voller Temperament ist, bin ich mir sicher, dass nach der Lektüre alle selig einschlafen werden und von ihrem eigenen Dingsdibum-Ding träumen werden. Und wer weiß, vielleicht treffen wir im Traumland ja den kleinen Bären und hecken gemeinsam das nächste Abenteuer aus. Ab 4 Jahre.

Das Dingsdibum-Ding

von Kathleen Doherty

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Himmelwärts
Simone Finkenwirth

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Das Thema Tod ist schwierig. Warum ist das so? Dabei ist der Tod auch ein Bestandteil des Lebens. Wir sprechen immer vom Leben und Tod. Aber sollte es nicht von Geburt und Tod heißen? Das Leben und der Tod sind eine Einheit, das eine ist hell, das andere zappenduster. Ein Anfang und ein Ende. Über das eine sprechen wir freimütig, bei dem anderen versagt uns die Stimme.

Wie mutig ist es da, wenn eine Autorin dieses Thema in einem Kinderbuch verarbeitet. Wobei im Falle von „Himmelwärts“ von Karen Köhler gab erst das Theaterstück. „Wibbelnden Kosmonaut:innen“ verdanken wir, dass das Stück nun in Buchform vorliegt, hinreißend von Bea Davies illustriert. Glück ist mit den Mutigen! So hoffe ich, dass Fortuna dieses Buch wie einen Sternenschweif auf seinem Weg begleiten wird, und ich freue mich, Teil in diesem Kosmos zu sein.

Karen Köhler erzählt von einer kosmischen Nacht, die Toni zusammen mit ihrem besten „Nahmensch“ YumYum erleben darf. Toni ist die Ich-Erzählerin und Chronistin ihrer bewegenden Familiengeschichte. Tonis Mutter ist an Krebs verstorben. Ihr Vater und sie sind tieftraurig, leiden an großer „Vermissung“. Glücklicherweise gibt es die schlaue YumYum. Sie hat im Internet eine Bauanleitung für ein kosmisches Radio gefunden. Nun sitzen die beiden Mädchen in dieser Nacht da draußen und wollen Tonis Mutter eine Nachricht in den Himmel schicken. Neben unzähligen Chipstüten knarzt es plötzlich. Und wie durch ein Wunder meldet sich eine Stimme: Zanna, eine Kosmonautin auf der ISS findet ihre Frequenz.

Es ensteht ein kluger, berührend schöner Dialog. Gemeinsam erleben wir alle eine unvergessliche Nacht. Die zeigt, auch hinter jedem Schrecklichen verbirgt sich etwas Helles, so wie zwischen den Seiten allerhand Schönes aufleuchtet. Als YumYum Toni erklärt, dass ihre Mama noch da ist: „Sie kann nicht weg sein. Im Universum geht keine Energie verloren. Ist so. Ist ein Gesetz. In einem abgeschlossenen System ist die Summe aller Energien konstant.“ Tröstlich, bezaubernd und lebensklug ist dieses Buch!

Altersempfehlung ab 10 Jahre.

Himmelwärts

von Karen Köhler

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WEIL.
Frank Menden

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Fünf Jugendliche fahren für ein Wochenende in ein Haus auf dem Land . Sie wollen in ungestörter Atmosphäre fürs Abi lernen.
Auf der Fahrt dorthin nehmen sie einen jungen Anhalter mit, der jedoch schnell mit rassistischen und sexistischen Sprüchen übel auffällig wird - und von den fünf FreundInnen kurzerhand bei einer Pinkelpause an einer Tankstelle zurückgelassen wird. Als sie bei der Weiterfahrt bemerken, dass die Tasche des Anhalters noch im Wagen ist, werfen sie diese kurzerhand aus dem Fenster.
Am nächsten Morgen steht der Anhalter vor der Tür des Wochenendhauses - und er ist nicht allein….

„Im besten Sinne verstörend“ nannte Die ZEIT diesen so knappen wie eindringlichen Roman für Jugendliche ab 14 Jahren.
Martin Muser analysiert in „Weil.“ menschliches Verhalten in einer Extremsituation. Dies wird aus wechselnden Perspektiven der fünf AbiturientInnen erzählt, in schnellen Montagen, die die Intensität dieser sehr dicht erzählten Geschichte noch erhöhen. Dabei stellt Muser seinen Figuren und uns, den LeserInnen, viele moralische Fragen und verweigert uns einfache Antworten.
Gerade dies macht das Leseerlebnis so intensiv, lässt einen das Geschehen nicht los und nötigt die Frage auf: wie würde ich mich angesichts von Gewalt und Bedrohung verhalten?

Ein äußerst mitreißender und authentischer Roman, der an William Goldings „Herr der Fliegen“ und Michael Hanekes Film „Funny Games“ erinnert und auch für Erwachsene äußerst gewinnbringend ist.
Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.

ab 14 Jahren

WEIL.

von Martin Muser

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Die letzten Hexen von Blackbird Castle
Simone Finkenwirth

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Wie eine Katze vorsichtig durch den Schnee tapst, so nähere ich mich seit geraumer Zeit der fantastischen Literatur, denn wir haben jetzt bei uns direkt neben den englischen Büchern Werke aus der Welt der Fantasy und Science Fiction. Obwohl „Die letzten Hexen von Blackbird Castle“ sich an junge Leser:innen ab 10 Jahre richtet, kann das Buch durchaus von Erwachsenen gelesen werden – und wird von mir sogar eindringlich empfohlen. Vor allem solchen, die wie ich Neueinsteiger:innen in dem Genre sind.

Bachmanns warme, stimmungsvolle Sprache erzählt die Geschichte des Waisenmädchens Zita. Die Zwölfjährige arbeitet bei der 97-jährigen Mrs. Boliver als Dienstmädchen. Eines Tages überreicht ihr eine Vogelscheuche einen an Sie gerichteten Brief, in dem sie mit ihrem geheimen Familiennamen Brydgeborn angesprochen wird. Ein gewisser Charles Grenouille schreibt ihr, dass sie Alleinerbin des Blackbird Castles ist. Und so macht sich das Mädchen auf den Weg in dieses Schloss. Dort trifft das Mädchen auf die liebevollen Diener Bram und Minnifer und auf die jähzornige Mrs. Cantanker. Zitas Familie gehört zu den letzten Hexen – und somit auch Zita. Aber das Mädchen kennt keine Zaubersprüche, nimmt in ihrem neuen Zuhause aber durchaus Wesen war, die man als bloßer Mensch nicht sehen kann. Wird es Zita gelingen, eine richtige Hexe zu werden? Und kann sie so ihre Familie retten?

Das Buch ist spannend, sprachschön und derart atmosphärisch. Stefan Bachmann ein grandioser Erzähler, der das Genre des fantastischen Erzählens glänzend beherrscht. Aber Vorsicht, das Buch ist tatsächlich so unheimlich wie der Umschlag. Also nichts für zartbesaitete Geister.

Die letzten Hexen von Blackbird Castle

von Stefan Bachmann

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Die wunderbare Florentine Feiertag: Ein Wunsch kommt selten allein
Simone Finkenwirth

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Stellt euch vor, es gäbe da einen Menschen, der eure Wünsche auflesen und erfüllen würde. Nicht möglich? Dann kennt ihr aber Die wunderbare Florentine Feiertag noch nicht. Ich wollte es auch nicht glauben, bis ich Florentine in dem Buch getroffen habe.

Florentine bezieht die Wohnung in der Kastanienallee in Waldstadt. Samuel und Nele begegnen dieser freundlichen Frau auf dem Weg in die Schule. Als sie in den Umzugswagen blicken, finden sie, dass allen Gegenständen etwas Besonderes anhaftet. Da mag was dran sein.

Am nächsten Nachmittag treffen sie Florentine im Hof wieder, dort steht sie vor diesem eigenartigen Teil, das wir ein Plattenspieler aussschaut. Aber es handelt sich um einen Crèpesofen. Florentines Crèpes sind so so lecker. Das gefällt allen – bis auf Familie Heller, die ziemlich laut herumknurren über all das Neue da vor ihrem Wohnungsfenster.

Und wie war das jetzt mit den Wünschen? Richtig! Florentine ist Wunscherfüllerin. Dafür brauchen die Kinder nur ihre Wünsche an den Apfelbaum hängen. Pieps – Florentines Rotkehlchen – meldet jeden Posteingang. Als der 1. Wunsch eintrifft, sind wir alle aufgeregt. Doch es bleibt nicht bei dem einen.

Dieses Buch schmeckt wie warmer Crêpes mit Schokolade. Einfach himmlisch. Doch es ist nicht immer alles fröhlich und schön, so ist das Leben ja auch nicht. Aber Florentine Sonnenschein – Pardon Feiertag – findet fast wie von Zauberhand - alles eine gute Lösung!

Ab 8 Jahre.

Die wunderbare Florentine Feiertag: Ein Wunsch kommt selten allein

von Uli Leistenschneider

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Valérie. Die Meisterdiebin von Paris
Simone Finkenwirth

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Dieses Buch habe ich meiner Kollegin Katja Schneider zu verdanken. Als ich sie fragte: „Hast du eine Buchempfehlung für mich?“ gab sie mir dieses in die Hand. Sie kennt meine Lesevorlieben einfach so gut. „Valérie – Die Meisterdiebin von Paris“ ist wie für mich geschrieben. Warum und was zu einem Lieblingsbuch macht, verrate ich jetzt.

Es gibt Städte, die strahlen für mich eine ganz besondere Faszination aus. Paris zählt dazu. Zudem finde ich mutige und unerschrockene Mädchen in Büchern immer anziehend. Wenn dann das Cover wie bei diesem derart ansprechend ist, dann ja, dann muss ich es einfach aufschlagen.

Valérie ist eine außergewöhnliche Diebin. Denn sie nimmt das Diebesgut den Dieben wieder weg und steckt sie den Beklauten zurück. Und keiner merkt etwas davon. Das hängt auch damit zusammen, dass Valérie sich beinah unsichtbar durch Paris bewegt. Und noch etwas kann sie: Die Häuser hochklettern. Sie ist sozusagen eine waschechte Superwoman. Valérie lebt versteckt mit ihrem Vater und beiden Mäusen zwischen zwei Luftschächten.

Es darf keiner wissen, dass Valérie existiert. Als nun Valéries Vater eines Nachts einen Kunstraub begeht und dabei das Foto seiner Frau und Valéries Mutter verliert, geraten die beiden in große Gefahr. Jetzt weiß der König der Diebe, dass die beiden in Paris sind.

Wie können sie sich retten? Und das Foto der geliebten Mutter wieder bekommen? Folgt Valérie auf ihrer abenteuerlichen Reise – die übrigens noch Verstärkung bekommt. Denn Matteo ist genauso unscheinbar wie sie und wird nicht nur zu einem Retter in Not, sondern einem Freund.

Eine spannende und zauberhafte Geschichte für alle ab 10 Jahre.

Valérie. Die Meisterdiebin von Paris

von Andrea Schütze

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Japan yahho!
Simone Finkenwirth

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Die Autorin Eva Offredo reist mit uns ins Land der aufgehenden Sonne. Dort begegnen wir acht Frauen, die ihrer Berufung gefolgt sind. In dem sind wir uns alle so was von einig: Wir lieben, das, was wir täglich tun. Insofern enthält das Buch eine wunderbare Hommage an die jungen Leser:innen parat. Hört auf euer Herz, macht das zum Beruf, für das ihr brennt! Ob ihr nun Mooskundlerin werdet, Papierdrachenkünstlerin, Soba-Müllerin oder eben Buchhändlerin - es steht euch frei! Gut, für die ersten drei Berufe müsste man wahrscheinlich nach Japan ziehen. Oder ins Buch hier krabbeln. Kommt hinein! Denn hier ist es einfach schön inspirierend, bezaubernd und gleichermaßen lehrreich.

So erfahren wir nicht nur, welche Tätigkeiten zu einer Kintsugi-Restauratorin gehören. Wir lernen Rituale, Traditionen, Lebensmittel, Rezepte des Landes genauso kennen wie die Natur und japanische Wörter. Und wir erfahren vom Genuss des Moments. So gesehen ist das Buch auch eine Achtsamkeitsschule. Die Lektüre hat wahrlich meditative Züge.

Jede der Frauen ist mit einer eigenen Farbe hinterlegt. Die Illustrationen sind großflächig, enthalten mitunter kleine bemerkenswerte Details. Zudem sind sie witzig, charmant, und ziemlich Japanisch. Ich musste zweimal nachschauen, aber bei der Autorin und Zeichnerin handelt es sich tatsächlich um eine Französin. Ursula Gräfe hat jedoch die Übersetzung überprüft. Übrigens richtet sich dieses Buch nicht nur an Kinder ab 8 Jahre, es kann durchaus an große Kinder – vor allem an so begeisterte Japankinder wie ich es bin – verschenkt werden. Denn die Lektüre fühlt sich beinah an wie eine Reise in dieses wundersame Banana Yoshimoto-Haruki Murakami-Land.

Yahho ist ein Gruß, mit dem sich japanische Mädchen grüßen. Also Yahho! ihr Mädels da draußen.

Japan yahho!

von Eva Offredo

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