»Rein in die Fluten!« von David Prudhomme und Pascal Rabaté nimmt mich mit ans Meer. So authentisch, dass man nach der Lektüre das Gefühl hat, gerade dort gewesen zu sein. Der Geruch von Sonnenmilch umkreist mich genauso wie das Geschrei der Möwen und der vielen sonnenhungrigen Menschen. Immer noch kichere ich in mich hinein – dank des heiteren, erfrischenden Ausflugs zwischen zwei Buchdeckeln.
So beobachte ich fremde Menschen und ihre vertrauten Eigenarten. Wie Ameisen flitzen sie über die Bildfläche. Nur dass sie keine Ameisen sind, sondern den Homo sapiens in vielerlei Formen und Gesten zeigen. Da ist der dickbäuchige Herr, der mit seinem überdrehten Hund Zorro spazieren geht. Seine Arme sind rot und man sieht genau, wo das T-Shirt anfing und aufhörte. Als er einen anderen Mann trifft, der ihm in seinem Körperumfang ähnelt, strafft er plötzlich die Schultern, zieht seine Wampe ein, stolziert wie ein aufgeplusterter Hahn davon. Zorro macht es ihm nach, wird aber gleich von einer jungen Frau im Wasser abgelenkt. Prompt tauchen Garnelensammler auf. Und die wiederum… So fließen die Geschichten dem heranrauschenden Meer ähnelnd in einem fort, spülen mich von einer Sequenz zur nächsten.
Sie wechseln in Sekundenschnelle und gehen wie Zahnräder ineinander über. Oft ist es ein Mensch, der zum anderen führt und den Staffelstab für eine weitere, kleine Geschichte übergibt. Dieser Übergang ist ein äußerst raffiniertes Element, das die beiden Macher perfekt und mit einer spielerischen Leichtigkeit einsetzen. Genauso entzücken die kleinen Details, die sich in den Illustrationen wiederfinden und über die ich häufig lachen muss. Bild ist nicht gleich Bild. Jedes Bild ist viel mehr ein Abenteuerspielplatz, an dem ich länger hängenbleibe, weil mir stets winzige, großartige Nebensächlichkeiten auffallen.
Ja, hier steckt vielerlei Situationskomik drin, fantastisch pointiert, mit kräftigen Farben und klaren Formen versehen. Einerseits tauchen überraschende Momente auf, andererseits fühlt man sich ertappt, weil man dieses oder jenes genau so schon mal erlebt oder beobachtet hat. Während ich den Rentnern in ihren mitgebrachten Stühlen, den krebsroten Sonnenanbetern und den anderen Strandgästen zuschaue, verstummt der Regen vorm heimischen Wohnzimmerfenster von ganz allein. So kann es mir schnurzpiepegal sein, wenn der Sommer mal auf Herbstmodus wechselt. Wenn’s mir zu kalt wird, krabbele ich eben wieder ins Buch. In diesem Sinne – rein ins sommerliche Vergnügen!
So beobachte ich fremde Menschen und ihre vertrauten Eigenarten. Wie Ameisen flitzen sie über die Bildfläche. Nur dass sie keine Ameisen sind, sondern den Homo sapiens in vielerlei Formen und Gesten zeigen. Da ist der dickbäuchige Herr, der mit seinem überdrehten Hund Zorro spazieren geht. Seine Arme sind rot und man sieht genau, wo das T-Shirt anfing und aufhörte. Als er einen anderen Mann trifft, der ihm in seinem Körperumfang ähnelt, strafft er plötzlich die Schultern, zieht seine Wampe ein, stolziert wie ein aufgeplusterter Hahn davon. Zorro macht es ihm nach, wird aber gleich von einer jungen Frau im Wasser abgelenkt. Prompt tauchen Garnelensammler auf. Und die wiederum… So fließen die Geschichten dem heranrauschenden Meer ähnelnd in einem fort, spülen mich von einer Sequenz zur nächsten.
Sie wechseln in Sekundenschnelle und gehen wie Zahnräder ineinander über. Oft ist es ein Mensch, der zum anderen führt und den Staffelstab für eine weitere, kleine Geschichte übergibt. Dieser Übergang ist ein äußerst raffiniertes Element, das die beiden Macher perfekt und mit einer spielerischen Leichtigkeit einsetzen. Genauso entzücken die kleinen Details, die sich in den Illustrationen wiederfinden und über die ich häufig lachen muss. Bild ist nicht gleich Bild. Jedes Bild ist viel mehr ein Abenteuerspielplatz, an dem ich länger hängenbleibe, weil mir stets winzige, großartige Nebensächlichkeiten auffallen.
Ja, hier steckt vielerlei Situationskomik drin, fantastisch pointiert, mit kräftigen Farben und klaren Formen versehen. Einerseits tauchen überraschende Momente auf, andererseits fühlt man sich ertappt, weil man dieses oder jenes genau so schon mal erlebt oder beobachtet hat. Während ich den Rentnern in ihren mitgebrachten Stühlen, den krebsroten Sonnenanbetern und den anderen Strandgästen zuschaue, verstummt der Regen vorm heimischen Wohnzimmerfenster von ganz allein. So kann es mir schnurzpiepegal sein, wenn der Sommer mal auf Herbstmodus wechselt. Wenn’s mir zu kalt wird, krabbele ich eben wieder ins Buch. In diesem Sinne – rein ins sommerliche Vergnügen!