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Empfehlungen aus Illustrierte Bücher

Rein in die Fluten!
Simone Finkenwirth

Simone Finkenwirth

Mitarbeiterin bei stories!

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»Rein in die Fluten!« von David Prudhomme und Pascal Rabaté nimmt mich mit ans Meer. So authentisch, dass man nach der Lektüre das Gefühl hat, gerade dort gewesen zu sein. Der Geruch von Sonnenmilch umkreist mich genauso wie das Geschrei der Möwen und der vielen sonnenhungrigen Menschen. Immer noch kichere ich in mich hinein – dank des heiteren, erfrischenden Ausflugs zwischen zwei Buchdeckeln.

So beobachte ich fremde Menschen und ihre vertrauten Eigenarten. Wie Ameisen flitzen sie über die Bildfläche. Nur dass sie keine Ameisen sind, sondern den Homo sapiens in vielerlei Formen und Gesten zeigen. Da ist der dickbäuchige Herr, der mit seinem überdrehten Hund Zorro spazieren geht. Seine Arme sind rot und man sieht genau, wo das T-Shirt anfing und aufhörte. Als er einen anderen Mann trifft, der ihm in seinem Körperumfang ähnelt, strafft er plötzlich die Schultern, zieht seine Wampe ein, stolziert wie ein aufgeplusterter Hahn davon. Zorro macht es ihm nach, wird aber gleich von einer jungen Frau im Wasser abgelenkt. Prompt tauchen Garnelensammler auf. Und die wiederum… So fließen die Geschichten dem heranrauschenden Meer ähnelnd in einem fort, spülen mich von einer Sequenz zur nächsten.

Sie wechseln in Sekundenschnelle und gehen wie Zahnräder ineinander über. Oft ist es ein Mensch, der zum anderen führt und den Staffelstab für eine weitere, kleine Geschichte übergibt. Dieser Übergang ist ein äußerst raffiniertes Element, das die beiden Macher perfekt und mit einer spielerischen Leichtigkeit einsetzen. Genauso entzücken die kleinen Details, die sich in den Illustrationen wiederfinden und über die ich häufig lachen muss. Bild ist nicht gleich Bild. Jedes Bild ist viel mehr ein Abenteuerspielplatz, an dem ich länger hängenbleibe, weil mir stets winzige, großartige Nebensächlichkeiten auffallen.

Ja, hier steckt vielerlei Situationskomik drin, fantastisch pointiert, mit kräftigen Farben und klaren Formen versehen. Einerseits tauchen überraschende Momente auf, andererseits fühlt man sich ertappt, weil man dieses oder jenes genau so schon mal erlebt oder beobachtet hat. Während ich den Rentnern in ihren mitgebrachten Stühlen, den krebsroten Sonnenanbetern und den anderen Strandgästen zuschaue, verstummt der Regen vorm heimischen Wohnzimmerfenster von ganz allein. So kann es mir schnurzpiepegal sein, wenn der Sommer mal auf Herbstmodus wechselt. Wenn’s mir zu kalt wird, krabbele ich eben wieder ins Buch. In diesem Sinne – rein ins sommerliche Vergnügen!

Rein in die Fluten!

von David Prudhomme, Pascal Rabaté

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Der unendliche Wald
Simone Finkenwirth

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Ich gebe offen zu: Ich habe ein großes Herz für Füchse und Wölfe. Daher hatte mich der unabhängige kunstanstifter Verlag sofort, als ich diese wundervolle Neuerscheinung entdeckt habe. Das Cover allein ist eine wahre Augenfreude. Doch einmal aufgeschlagen, geht die Freude weiter.

Julia Schlosser erzählt vom Fuchs, der eines Nachts früher aufwacht. Der Wald weckt ihn mit seinem Geruch und irgendwas ist anders als sonst. So macht sich der Fuchs auf den Weg durch den Wald. Und ich folge ihm. Diese Reise ist eine ganz besondere, sinnliche und bezaubernde. Als der Fuchs später auf Spuren von Wölfen stößt, ist bei mir – Sie ahnen es sicher – die Entzückung groß!

Was genau ist „Der unendliche Wald“ nun eigentlich? Ein Kinderbuch? Vielleicht. Aber ich denke mehr an die großen Kinder. Die sich immer noch gern in illustrierte Bücher verlieben. Was Sie hier nicht riechen und in Gänze genießen können, ist das Papier, sind die großen, einnehmenden verspielten und kunstvollen Bilder. Also kommen Sie am besten zu uns in den Laden und bestaunen dieses Kunstwerk von Buch! Übrigens ist es auch ein tolles Geschenkbuch, daher finden Sie das Buch bei "Zeitlos und schön".

Der unendliche Wald

von Julia Schlosser

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Die Rache der Bücher
Simone Finkenwirth

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Das Buch wirkt äußerlich eher unscheinbar, aber man sollte sich ja bekanntermaßen nie vom Äußeren beeinflussen lassen. Das trifft auf Menschen genauso zu wie auf Bücher. Der schottische Comiczeichner Tom Gauld hat mich bereits zu Beginn des Jahres mit dem hinreißenden Bilderbuch Der kleine Holzroboter und die Baumstumpfprinzessin nachhaltig beeindruckt, erschienen im Moritz Verlag.

„Die Rache der Bücher“ vereint verschiedene Strips, die Tom Gauld für die englische Zeitung „Guardian“ illustriert hat. Einmal aufgeschlagen, konnte ich nicht aufhören, darin zu blättern. Schallend gelacht habe ich über die verschiedenen Strips, die sich Schreibenden wie Lesenden mit einem Augenzwinkern zuwenden. Wir erkennen uns da alle wieder.

Ich mag den klugen Witz und die Verrücktheit, die uns alle miteinander verbindet. So gesehen ist „Die Rache der Bücher“ eine Hommage an uns Bücherwürmer. Und das ideale Geschenk für alle buchaffinen Menschen.

Die Rache der Bücher

von Tom Gauld

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Emmie Arbel
Simone Finkenwirth

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+++ Unser Shop zeigt eine längere Lieferzeit an, aber wir haben das Buch vorrätig! +++

Welche Farbe hat für Sie die Erinnerung? Blau? Orange? Tiefrot? Bei Emmie Arbel ist sie schwarz. Die Comiczeichnerin Barbara Yelin hat uns diese Antwort mitgebracht. Sie hat der Holocaust-Überlebenden noch mehr Fragen gestellt und ihr Leben in einer berührenden und sehr eindrucksvollen Graphic Novel „Emmie Arbel – Die Farbe der Erinnerung“ porträtiert.

Drei Jahre haben die beiden Frauen an dem Buch zusammen gearbeitet. Obgleich es für Barbara Yelin noch nicht fertig ist, wie sie im Nachwort schreibt, muss es zu Ende gebracht werden, für beide. Denn dieses Projekt war ein Akt der Anstrengung. Genau das spüre ich. Und noch etwas: Die Kraft einer Heldin, die versucht hat, zu überleben und mit den vielen Narben weiterzuatmen. Und eine aufmerksame Zuhörerin, die all das mit ihrem Zeichenstift einfängt.

Emmie ist viereinhalb, als sie mit ihren Brüdern und ihrer Mutter ins KZ deportiert wird. Ihr älterer Bruder trennt man von Emmie, ihrem Bruder Rudi und der Mutter. Die drei kamen später nach Ravensbrück. Der Vater wurde vorher bereits abgeholt, wann genau, daran erinnert sich Emmie nicht mehr.

Das Buch hat viele bewegende Szenen, ich denke an die, als das nackte Mädchen versucht, dem Abrasieren der Haare zu entkommen, wird eingefangen und brutal geschlagen. Emmie erlebt hautnah mit, wie ihre Mutter entkräftet stirbt, weil diese das Essen ihren Kindern gegeben hat. Aber Emmie und ihre Brüder haben überlebt. Sie kamen danach zu einer Pflegefamilie. Das Mädchen erkrankte an Tuberkulose und wurde von ihrem Pflegevater sexuell missbraucht.

Wie hält ein Mensch all das aus? Durch Schweigen und Verdrängen, das zeigt sich in den Erzählungen, die Barbara Yelin behutsam eingefangen hat. Doch irgendwann hat sich Emmie ihrer Vergangenheit gestellt, sich therapeutische Hilfe gesucht und später Vorträge gehalten, denn sie sagt: „So lange noch welche von uns leben – jedes Jahr ein bisschen weniger – müssen wir das tun. Denn es wird Geschichte sein in einigen Jahren. Es ist schwer. Aber ich tu's.“

Und sie hat sich Barbara Yelin geöffnet. Das Buch geht sehr nah, sehr dunkel ist der Farbton, den die Chronistin gewählt hat. Manche Bilder sind verschwommen, andere wiederum klar, dass man jede Regung in Emmies Gesicht sieht und mitfühlt. Hin und wieder leuchtet es in der ergreifenden Geschichte, nicht zuletzt durch die Überlebenskünstlerin, die trotz allem die Strahlkraft einer Sonnenblume hat.

Barbara Yelin ist mir bereits seit „Irmina“ als besondere Chronistin von herausragenden Menschen vertraut. Ihr Stil ist unverkennbar und doch stets eine neue Entdeckung. Dieses Mal hat sie sich mit in die Szenerie gezeichnet und damit noch mehr Nähe erzeugt.

Welche Farbe die Erinnerung für mich hat? Orange, aber jetzt mit einem dicken schwarzen Strich.

Emmie Arbel

von Barbara Yelin, Emmie Arbel

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Honigkuchen
Simone Finkenwirth

Simone Finkenwirth

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Ein neuer Murakami kommt! Notieren Sie sich bitte den 12. Januar 2024. An dem Freitag im neuen Jahr wird der japanische Erfolgsautor 75 Jahre alt, und genau dann erscheint „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Bis dahin können Sie sich – wie wir - die Wartezeit mit dieser feinen wie bibliophilen und von Kat Menschik illustrierten Ausgabe versüßen. Und ganz ehrlich? Ich weiß nicht, was schöner ist. Die Geschichte oder die Bilder. So wie Ursula Gräfe die deutsche Stimme des Japaners ist, so ist Kat Menschik die Tapete von Murakamis Fantasie.

„Honigkuchen“ beginnt wie ein Märchen. Darin geht es um einen Bären, der eines Tages so viel Honig findet, dass er ihn nicht allein aufschlemmen kann. Was macht er also? Genau, er geht in die Stadt und verkauft ihn. Er hat einen Eimer und füllt ihn dort hinein. Moment? Das funktioniert? Das fragt auch die kleine Sara. Das Mädchen ist die Zuhörerin dieser Geschichte, die ihr Junpei mitten in der Nacht erzählt. Das Mädchen wacht seit letzter Zeit öfter auf, weil der Erdbebenmann versucht, Sara in einen Kasten zu stecken. Das träumt Sara und wacht voller Angst auf. Ihre Mutter Sayoko berichtet ihrem guten Freund – dem Märchenerzähler – von diesen immer wiederkehrenden Schrecken. Ihm gelingt es, das Mädchen zur Ruhe zu bringen. Wohl auch, weil er ein Meister des Erzählens ist. Er selbst ist Autor und schreibt Erzählungen – und er liebt Sayoko, sehr lange schon, nur hatte er nie den Mut oder wollte es sich nie ganz eingestehen... und er wollte das Band nicht zerschneiden, das Sayoko und Takatsuki verbindet.

Die drei haben sich an der Uni kennengelernt, sind erst befreundet, bis Sayoko und Takatsuki zusammenkommen. Das stürzt Junpei in eine Krise, aber er sagt es den beiden nicht. Als nun die Ehe zwischen den Liebenden auseinandergeht, scheint die Möglichkeit für Junpei da zu sein, und was macht er? Öffnen Sie das Buch, darin finden Sie die Antwort.

„Honigkuchen“ ist eine zarte Hymne auf die Freundschaft, und die Liebe – nicht nur die zwischen Menschen, sondern die für einen Autor. Immer noch liegt das schmale Bändchen neben mir und stets schaue ich hinein. Lese die Sätze auf und träume mich in die Bilder hinein, spüre den Glanz zwischen den Augen, die Kat Menschik und Haruki Murakami in mir hervorrufen.

Honigkuchen

von Haruki Murakami

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Das Haus verlassen
Simone Finkenwirth

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Erst kürzlich hatte ich erwähnt, dass Haruki Murakami fremde Menschen verbindet. Heute habe ich ein Paradebeispiel dafür: „Das Haus verlassen“ von Kat Menschik und Jacqueline Kornmüller würde es ohne den japanischen Autor überhaupt nicht geben. Jacqueline Kornmüller ist Wiener Regisseurin. Sie fragte Kat Menschik, ob sie einen Teil ihrer Bilder aus dem illustrierten Band „Die unheimliche Bibliothek“ von Haruki Murakami für das Theaterstück verwenden dürfe, denn sie plane eine Inszenierung dieser Geschichte. Und wenn ich Ihnen jetzt noch verrate, dass ich nach der Lektüre von „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“ „Die unheimliche Bibliothek“ erneut zur Hand genommen habe, staunen wir doch alle gemeinsam über die Magie der Bücher.

„Das Haus verlassen“ ist eine hinreißend, humorvolle Geschichte über eine Frau, die sich von ihrem Haus trennen möchte. Es gibt verschiedene Interessenten, die zur Besichtigung kommen: Und sie alle haben herrliche wie ungewöhnliche Namen: wie die Hausbesitzerfamilie, der Blutdiamantenhändler, die Stillen, die Desinteressierten, Familie Salz... um nur einige zu nennen. Zu allen Besuchern regt sich übrigens auch das Haus selbst, und dieses ist sehr ehrlich und feinfühlig. Wir merken bald schnell, das ist gar nicht mal so einfach, einen Nachfolger zu finden.

Kat Menschik hat diesem bunten Treiben mit ihrem eigenen verwunschenen Pinselstrich die perfekten Bilder geschenkt. Sollten Sie also in diesen Tagen aus meinen Augen dieses Leuchten und Blitzen sehen, dann seien Sie gewiss: Es kommt aus diesem kleinen feinen wunderbaren Buch. Das sich herzallerliebst als Geschenk eignet, ob für einen selbst, weil man gerade etwas Erhellendes braucht, oder für jemanden, dem man eine besondere Freude bereiten möchte.

Das Haus verlassen

von Kat Menschik, Jacqueline Kornmüller

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Allzumenschliches
Simone Finkenwirth

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Die Trennung ihres Freundes hat Catherine Meurisse das Leben gerettet. Das war der Grund, weshalb die Zeichnerin am 7. Januar 2015 zu spät dran war, und somit dem Attentat bei Charlie Hebdo entkommen ist. Mit gerade mal 25 Jahren war sie die jüngste Illustratorin bei dem Pariser Satire Magazin.

Seit ihrem Debüt „Die Leichtigkeit“, in dem sie die Folgen des Attentats verarbeitet hat, verfolge ich die Illustratorin mit Bewunderung. Daher habe ich mit großer Freude ihr neues Buch „Allzumenschliches“ aufgeschlagen, und war natürlich erneut begeistert.

Darin finde ich Meurisses einzigartigen Pinselstrich, der stets mit ihrem unvergleichlichen Humor versehen ist. In diesem Buch begegnet sie den verschiedenen Philosophen, und nimmt sie mitunter auf die Schippe. So heult sie mit Thomes Hobbes zusammen mit den Wölfen. Oder erlebt die Geburtswehen - als Frau Cioran. Großartig, wie sie Aristoteles in die moderne Welt überträgt: „Bleiben Sie yourself, hashtaggen Sie Ihr Ich from scratch.“ Genauso erfreut mich ihr Interview mit Sokrates. Wie erhellend es sein kann, wenn eine moderne Frau den großen Denkern entgegentritt, zeigt Meurisse auf allerschönste und höchst erfrischende Weise. Wir begegnen aber auch weibliche Denkerinnen wie Simone de Beauvoir und Hannah Arendt.

Witzig, klug und natürlich erhellend ist diese Graphic Novel - nicht nur für Fans der Philosophie! Sondern für alle, die mal eine Auszeit vom Ernst des Lebens nehmen wollen, und sich nach Leichtigkeit sehnen.

Allzumenschliches

von Catherine Meurisse

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Junge aus West-Berlin
Frank Menden

Frank Menden

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Eine bittersüße Liebesgeschichte.
Marc ist von Karlsruhe nach West-Berlin gezogen. Doch es ist der Osten der geteilten Stadt, der es ihm angetan hat, in dem er auflebt, in dem er zu der Person wird, die er sein will.
Das Studium ist schnell geschmissen, der Brotjob bei einer Firma, die Klappstühle vermietet, meist für Konzerte, lässt ihn das nötige Geld verdienen und führt ihn zumindest in die Nähe dessen, was er im Osten vorgibt zu sein: der erfolgreiche Typ aus der Musikszene.

Nele lebt in Ost-Berlin. Nicht nur aufgrund ihrer roten Haare denkt sie lange nicht zu ihrer Familie zu gehören, einer Familie, die eben nicht rothaarig ist und dazu optimistisch in die Welt schaut , wo Nele eher existenziell denkt.
Die Begegnung mit Marc ist der Auftakt zu einer großen Liebe, das merken beide schnell.
Aber die Zeiten stehen auf Veränderung, und was für viele eine Befreiung ist kann für andere das Ende eines Traums bedeuten….

Maxim Leo erzählt diese kurze und berührende Geschichte konzentriert und stringent. illustriert sie kongenial in verschiedenen Schattierungen von Grau, „die Farbigkeit Ostberlins“ wie sie im Nachwort schreibt, mit ein paar Tupfern in Rosa - und einem ebensolchen Farbschnitt.
Es ist Band 18 der Reihe der Lieblingsbücher , und man kann nur hoffen, dass die wunderbare Kat Menschik uns weiterhin solche wunderbaren Bücher beschert - wie auch Maxim Leo.
Geschichte in einer Geschichte erzählt, die ans Erwachsenwerden erinnert und wie es mal war in Berlin, im Westen wie im Osten. Ich bin froh es erlebt zu haben.

Junge aus West-Berlin

von Maxim Leo, Kat Menschik

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