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Empfehlungen aus Fantasy & Science-Fiction

Nichts Neues von Gurb
Katja Schneider

Katja Schneider

Mitarbeiterin bei stories!

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Landen zwei Außerirdische auf der Erde, genauer gesagt in Barcelona im Jahr 1992. Der eine (Gurb genannt) wird (natürlich in Menschengestalt) losgeschickt, um sich unters Volk zu mischen und erste Kontakte zu knüpfen. Der andere (der Kapitän) wartet auf Gurbs Rückkehr. Und wartet. Und wartet. „Nichts Neues von Gurb“. So bleibt dem Zurückgebliebenen nichts anderes übrig, als das Raumschiff zu tarnen und sich ebenfalls (natürlich in Menschengestalt) unters Volk zu mischen und hoffentlich den Verschollenen wieder zu finden. Das geht nicht reibungslos von der Bühne, Körperteile werden verloren, allerlei Missverständnisse geschehen und immer wieder „Nichts Neues von Gurb“. Ob sich die beiden Freunde jemals wiederfinden werden oder sind sie lost on Earth?

Eduard Mendozas Roman erschien zum ersten Mal 1990 und ist extrem gut gealtert - ein zeitloser Spaß, auch wenn man kein großer Fan von Ufos, Aliens und anderen paranormalen Phänomenen ist.

Nichts Neues von Gurb

von Eduardo Mendoza

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Der Apparat
Katja Schneider

Katja Schneider

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Schon einige Male habe ich gedacht, wie großartig es wäre, wenn man sich flott von hier nach dort teleportieren könnte. J.O. Morgan hatte offenbar denselben Gedanken und hat darüber einen Roman verfasst. „Der Apparat“ zeigt eine Welt auf, in der es kein Internet (auch mal ganz schön) und dafür eben Teleportation gibt. In elf Kapiteln gibt es Einblicke in den Alltag verschiedener Personen zu unterschiedlichen Entwicklungsstadien der bahnbrechenden Technik: Wir sind zum Beispiel zu Gast im Haus von Ehepaar Pearson, die einen Prototyp eines Geräts zur Teleportation in die Küche gestellt bekommt und diesen klammheimlich auf Herz und Technik prüft. Dann geht es weiter zu Mrs Carter, die Dank Teleportation umzieht und diesen Umstand einfach schrecklich findet. Was ist mit der guten alten Art des Umziehens? Und als dann ein Porträt ihres Großvaters teleportiert wird, ist die Entrüstung auf dem Höhepunkt, denn während dieser Art des Transports wird jeder Gegenstand in seine Atome zerlegt und am Bestimmungsort wieder zusammengesetzt und das bedeutet doch, dass das Original dann etwas ganz anderes ist! Wie könnte Mrs Carter diese billige Fälschung an einer ihrer neuen Wände akzeptieren!

Am Ende dieser unglaublich unterhaltsamen und gleichzeitig tiefgründigen Lektüre war mir klar, dass ich das Internet der Teleportation vorziehe beziehungsweise mich damit abfinde, niemals in Nullkommanix an einen fernen Ort reisen zu können. Zu Risiken und Nebenwirken lesen Sie also dieses Buch!

Der Apparat

von J. O. Morgan

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