Léa wohnt seit kurzem mit ihren Eltern in Paris. Es soll der letzte Umzug von vielen sein und birgt für das Mädchen die Chance, endlich einmal Freunde zu finden. Bei einem Erkundungsspaziergang begegnet sie einem Mädchen, dem eine Taube auf dem Arm sitzt und mit der sie ein richtiges Gespräch zu führen scheint, ganz so, als ob der Vogel ein Mensch wäre. Seltsam, findet Léa und folgt unbemerkt dem seltsamen Paar in einen abgeriegelten und verwunschenen Park, der zur Kirche Notre Dame gehört. Dort geht alles ganz schnell: Léa erblickt eine leuchtende Feder, die vom Himmel nach unten schwebt, berührt sie, die Feder explodiert und verwirbelt zu funkelndem Staub, der fortan in Léas Augenwinkel festsitzen und jucken wird. Dieser Vorfall bleibt natürlich nicht unbemerkt, schon steht das Taubenmädchen neben ihr, aber anstatt ihr Antworten zu geben, kann sie ihr nur sagen, dass sie schnell wegmüsse und übergibt zudem ein Säckchen an Léa, mit der Aufgabe, dieses bei der Buchhandlung Federkiel und Tintenfass abzugeben. Mit unendlich vielen Fragen im Kopf macht sich Léa auf den Weg zur Buchhandlung und wird dort erfahren, dass eine Gruppe von Kindern die Fähigkeit hat, einen Glanz wahrzunehmen, der von den sogenannten Schimmervögeln verbreitet wird und die ihre Glanzfedern in ganz Paris fallen lassen. Diese Federn werden von den Kindern eingesammelt und von Künstlern, Glanzwerkern genannt, in kostbare und nützliche Gegenstände eingearbeitet. Doch es gibt noch eine andere Gruppe, die es auf die Federn abgesehen hat und damit schlimme Ziele verfolgt: Die Vogelfänger. Léa kann nicht glauben, wie ihr geschieht, sie wird in die freundschaftliche Gemeinschaft der Kinder aufgenommen, denn auch sie verfügt über die Fähigkeit, Glanz wahrzunehmen und muss nun mit den anderen alles dafür tun, dass die Vogelfänger nicht die Herrschaft übernehmen werden. Und das Taubenmädchen? Das hatte sich auf einen Pakt mit den Vogelfängern eingelassen und schwebt nun in großer Gefahr. Eine Verfolgungsjagd voller Rätsel und Geheimnisse beginnt und wird die Kinder unter anderem durch das unterirdische Paris führen.
„Birds of Paris: Das magische Pendel“ ist der Auftakt einer superspannenden und magischen Reihe, in der Freundschaft eine ganz große Rolle spielt und der mit einem Cliffhanger und einigen offenen Fragen endet. Teil zwei folgt zum Glück schon bald!
Ab 10 Jahre.
Birds of Paris - Das magische Pendel
von Kathrin Tordasi
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